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Stand der Bearbeitung: 28.6.2006
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| Titel und Inhalt | Autor | Zeitschrift / Verlag / Quelle | Veröffentlichung | Seite | ||||||||||||||||
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Anleger bereiten Massenklage gegen die Bankgesellschaft vor.
Umstrittene Immobilienfonds: Rechtsanwälte aus ganz Deutschland ziehen wegen Gewinngarantien vor Gericht - denn die Verjährungsfrist endet bald. Rechtsanwalt Heribert Reiners für die Düsseldorfer Kanzlei "Schneider und Schwengler" / Stuttgarter Anwalt Oliver Renner / Hannover: Rechtsanwalt Albrecht-Paul Wegener / Hamburg: Kanzlei Rotter / Berlin: Rechtsanwalt Wolfgang Schirp ... Wer 50.000 Euro in LBB- oder IBV-Fonds investierte und jetzt Angst um sein Geld bekommt, muß mit Anwaltskosten von über 3000 Euro und Gerichtskosten von 5000 Euro rechnen... (LBB: Landesbank Berlin / IBV: Immobilienbeteiligungs- und Vertriebsgesellschaft) |
Ulrich Zawatka-Gerlach | Der Tagesspiegel Nr. 18589 | 6.9.2004 | S. 9 | ||||||||||||||||
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DIE FONDS UND DIE FOLGEN. Eine Falle für Investoren.
Das Angebot. ... Gewinnausschüttungen on 5,5 bis 7 Prozent versprochen, hohe Mieteinnahmen und eine Obergrenze für die Sanierungskosten der Immobilien. Nach 25 Jahren Verkauf der Fondsanteile zum vollen Wert ... / Die Fondszeichner. Nicht nur Leute mit Geld... Fondsanteile ... gezeichnet. Viele nahmen dafür sogar ... Kredit auf. Seit 2002 haben zahlreiche Anleger keine Gewinnausschüttung mehr gesehen, oder sie wurden verzögert oder nur teilweise ausgezahlt... Initiativen zum Schutz der Fondszeichner.../ Die Landesgarantien. Finanzsenator Thilo Sarrazin... Ihn interessiert in erster Linie die Schadensminderung zugunsten Berlins. Denn das Parlament aht 2002 eine "Risikoabschirmung" für das Alt-Immobiliengeschäft der Bankgesellschaft beschlossen, um den Konzern zu retten. Bis 2030 wird das Land zwischen 3,7 und 6 Milliarden Euro an die Bank zahlen müssen. 2003 fielen noch keine Garantiezahlungen an. In diesem Jahr werden voaussischtlich 4,7 Millionen Euro fällig, 2005 schon mehr als 100 Millionen Euro. Dieses Geld sichert die Erfüllung der vertraglich zugesicherten Leistungen aus den Fonds ab. Zusätzlich garantiert Berlin für die Buchwerte der Fondsimmobilien, die mit dem real erzielbaren Preis oft nichts zu tun haben. Diese Buchwertgarantien - bisher wurden Ansprüche in Höhe von 203 Millionen Euro anerkannt - muß der Senat ab 2007 abzahlen. Rechtsanwalt Heribert Reiners für die Düsseldorfer Kanzlei "Schneider und Schwengler" / Stuttgarter Anwalt Oliver Renner / Hannover: Rechtsanwalt Albrecht-Paul Wegener / Hamburg: Kanzlei Rotter / Berlin: Rechtsanwalt Wolfgang Schirp |
za | Der Tagesspiegel Nr. 18589 | 6.9.2004 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Senat sieht geringes Risiko.
Gelassenheit trotz Klagen gegen die Bankgesellschaft. ... ... ... Für die Strategie des Senats sei entscheidend, wie sich das Finanzrisiko für das Land Berlin minimieren ließe. Um eine verläßliche Entscheidungsgrundlage zu haben, prüft die Finanzverwaltung gemeinsam mit der Immobilien-Kontrollgesellschaft BCIA die Risiken der einzelnen Fonds mit ihren 830 Objekten und den 40.000 Mietverträgen. |
za | Der Tagesspiegel Nr. 18593 | 10.9.2004 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Anklage gegen Landowsky in Bankenaffäre.
... Landowsky werde als früherer Chef der Landesbank-Tochter Berlin-Hyp Untreue zu Lasten des Landes vorgeworfen... Landowsky selbst zeigte sich laut RBB überrascht... werfen die Ermittler dem einstigen CDU-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus vor, pflichtwidrig waghalsigen Krediten zugestimmt zu haben... Die Geschäfte der landeseigenen Bankgesellschaft führten zu Milliardenverlusten, die der Steuerzahler tragen muß. Wegen der Affäre zerbrach 2001 die große Koalition. Landowsky hatte den Skandal ausgelöst, weil er von einem Immobilienunternehmer eine hohe Barspende für die CDU in seiner Bank entgegengenommen hatte. Er mußte von seinen politischen Mandaten zurücktreten und verlor seinen Chefposten bei der Bank. |
dpa / Tsp | Der Tagesspiegel Nr. 18594 | 11.9.2004 | S. 8 | ||||||||||||||||
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Bankchefs sollen auf die Anklagebank.
Ex-Hyp-Chef Klaus Landowsky uns weiteren 14 Vorständen droht ein Prozeß wegen Untreue. ... 14 ehemalige Top-Banker... Darunter sind auch die früheren Konzernchefs Wolfgang Steinriede und Wolfgang Rupf... ... ...Ein erster Strafprozeß gegen frühere Chefs der zur Bankgesellschaft gehörenden Landesbank (LBB) läuft bereits seit Mai: Ex-LBB-Chef Ulf Wilhelm Decken und Jochem Zeelen, ehemaliger LBB-Immobilien-Vorstand, sind wegen Untreue und Bilanzfälschung angeklagt. Sollte es zu einer Anklageerhebung gegen Landowsky kommen, "wäre ein Durchbruch in der juristischen Aufarbeitung des Bankenskandals erzielt," sagte der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, Frank Zimmermann (SPD). Bei den Ermittlungen sind von 124 eingeleiteten Verfahren 46 noch offen. 78 wurden eingestellt. Die Staatsanwälte kämpfen sich durch viel Stoff: 5700 Ordner und ein Server mit vier Millionen Dateien und 340 gespeicherte Gigabyte. Seit Mai 2002 wird das Material katalogisiert, ... Gescheitert sind bisher alle Versuche von Seiten der Bankgesellschaft, vor dem Zivilgericht ehemalige Bankmanager zur Zahlung von Schadenersatz verurteilen zu lassen. Das Landgericht wies im Herbst 2003 eine Klage auf Schadenersatz über 36 Millionen Euro gegen Ex-Immobilienchef Manfred Schoeps und andere Spitzenmanager ab. Das Landgericht begründete die Entscheidung damit, daß die Manager für die Geschäfte von ihren Aufsichtsräten entlastet worden waren: Darin saßen die damaligen Bankchefs Wolfgang Rupf und Klaus Landowsky. Gegen Landowsky verlor die Bankgesellschaft auch im Herbst 2003 eine Klage auf Schadenersatz über fünf Millionen Euro. Offenbar hatte sich der Konzern die Niederlage mit der eigenen Klageschrift eingehandelt. Wie aus der Begründung für das Urteil des Landgerichts hervorging, war sie einfach unzureichend verfaßt. Die Bankgesellschaft hat Berufung eingelegt. |
Sabine Beikler | Der Tagesspiegel Nr. 18595 | 12.9.2004 | S. 9 | ||||||||||||||||
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CDU: Spenden landeseigener Betriebe an die SPD sind "Filz".
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Strieder auch im Fall des Sponsoring-Dinners |
Sabine Beikler | Der Tagesspiegel Nr. 18596 | 13.9.2004 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Bank-Affäre: Kurth belastet Ex-Vorstände.
Früherer Finanzsenator sagte vor Ausschuß aus. |
Sabine Beikler | Der Tagesspiegel Nr. 18601 | 18.9.2004 | S. 8 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft schließt Standort Frankfurt.
Die Bankgesellschaft Berlin ... zum Jahresende aufgeben ... Bislang kümmerten sich dort 30 Beschäftigte um Aktienhandel, Aktienanalyse und Vertrieb. Zehn davon werden in Zukunft in Berlin tätig sein, der Rest werde den Konzern verlassen. |
dpa | Der Tagesspiegel Nr. 18601 | 18.9.2004 | S. 15 | ||||||||||||||||
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Arme Schafe auf der Schlachtbank.
Zeichner der LBB-Fonds treffen sich im Estrel Die Anleger stehen für 300 Millionen Euro, vergraben in 82 Projekten. |
dpa | Der Tagesspiegel Nr. 18605 | 22.9.2004 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Lösung mit EU im Streit um Landesbanken.
Geldhäuser müssen Beihilfen zurückzahlen. ... Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) muß jetzt voraussichtlich eine Milliarde Euro an das Land Nordrhein-Westfalen zurückzahlen. Für die Bankgesellschaft Berlin ist das Thema jedoch erledigt. Die strittige Beihilfe aus der Übertragung von landeseignem Vermögen an die Bankgesellschaft ist Bestandteil des Sanierungskonzepts, das die EU bereits im Frühjahr genehmigt hatte. Allein der Wert dieser Beihilfe wurde damals mit maximal 1,8 Milliarden Euro beziffert. Das gesamte Beihilfevolumen für die Bankgesellschaft wird von der EU-Kommission mit 9,7 Milliarden Euro berechnet. ... Hintergrund des Streits ist die Eingliederung von landeseigenen Wohnungsbauvermögen bei den Landesbanken in den 90er Jahren. Die EU sah darin unerlaubte Beihilfen, weil das Vermögen zu niedrig verzinst wurde. Im Falle der Bankgesellschaft, die 1992 die Wohnungsbau-Kreditanstalt (WBK) übernommen hatte, waren es nur 0,25 Prozent. Nach den jetzt getroffenen Vereinbarungen mit der EU müssen die Zinssätze zwischen sechs und 7,1 Prozent liegen. Insgesamt geht um einen Betrag von zwei bis drei Milliarden Euro ohne Zinseszinsen. Diese Differenz müssen die Landesbanken jetzt an die Länder bar auszahlen. Die wiederum können den unerwarteten Geldsegen nutzen, ihre Landesbanken mit frischem Kapital auszustatten. Das geht allerdings nur mit der Zustimmung der Wettbewerbsabteilung der Europäischen Kommission in Brüssel. |
fo/rtr | Der Tagesspiegel Nr. 18605 | 22.9.2004 | S. 18 | ||||||||||||||||
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Nach der Debatte über Sarrazin geht es um das Hundegesetz.
Mit der Anklage gegen Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) wegen des Verdachts der Untreue befaßt sich am heutigen Donnerstag das Parlament (Debatte zwischen 14.45 Uhr und 16.45 Uhr)... |
sib | Der Tagesspiegel Nr. 18606 | 23.9.2004 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Kündigung unwirksam: Ex-Banker erhält 350.000 Euro nachgezahlt.
Die fristlose Kündigung eines ehemaligen Vorstandsmitglieds der Berlin Hyp ist wegen formeller Fehler unwirksam... |
sib/dpp | Der Tagesspiegel Nr. 18611 | 28.9.2004 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft kündigt 50 Mitarbeitern.
Verdi: Mit auf den gesamten Stellenabbau ein Erfolg |
mot | Der Tagesspiegel Nr. 18612 | 29.9.2004 | S. 18 | ||||||||||||||||
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Staatsanwalt ermittelt gegen Bielka.
Gegen den Ex-SPD-Staatssekretär und heutigen Chef der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Degewo, Frank Bielka... Verdacht der Untreue in Zusammenhang mit einem Grundstücksgeschäft und einem SPD-Sponsoressen im Jahr 2001... Bielka wies die Vorwürfe zurück. |
lvt | Der Tagesspiegel Nr. 18614 | 1.10.2004 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Ex-Staatssekretäre unter Korruptionsverdacht.
Ermittler vermuten Zusammenhang zwischen lukrativem Grundstücksgeschäft und Spende für die SPD ... schwärmte Bauunternehmer Wolf Dieter W. ... im Dezember 2001... das neue Geschäftszentrum "Adlershofer Tor" an der Rudower Chaussee in Treptow-Köpenick. Man befinde sich "in aussichtsreichen Verhandlungen" mit potentiellen Mietern. Aus heutiger Sicht erscheint die Zuversicht des Unternehmers zumindest doppeldeutig: Gegen W. ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Bestechung. Auch ermitteln die Staatsanwälte ... gegen den früheren SPD-Staatssekretär Frank Bielka und heutigen Geschäftsführer der landeseignen Wohnungsbaugesellschaft Degewo wegen des Verdachts der Untreue und Bestechlichkeit... Außerdem ermitteln die Staatsanwälte gegen den früheren CDU-Baustaatssekretär und späteren Chef der Adlershof-Entwicklungsgesellschaft BAAG, Jens Krause. Zu Bielkas Zeit als Staatssekretär, ... Verdacht der Staatsanwaltschaft, sollen er und Krause den Investor W. beim Bau des Adlershofer Tores begünstigt haben. Bielka hatte anfangs unter Stadtentwicklungssenator Peter Strieder, später unter Finanzsenator Thilo Sarrazin (beide SPD) ein Geschäft genehmigt, in dessen Rahmen die Entwicklungsgesellschaft BAAG im Namen des Landes das Adlershofer Grundstück an den Investor verkaufte. Gleichzeitig verpflichtete sich Berlin, fünfeinhalb Jahre lang rund die Hälfte der Fläche zu mieten. Das garantierte dem Käufer Mieteinnahmen von knapp neun Millionen Euro - zu Lasten der Landeskasse... Zuvor hatte bereits der Landesrechnungshof die "rechtlich fragwürdige und unangemessene Mietgarantie zu Lasten Berlins" kritisiert. Im Gegenzug für den lukrativen Deal, so vermutet die Staatsanwaltschaft, wurde Bauherr W. im Jahr 2001 zweimal zu Wahlkampf-Dinners der SPD eingeladen, bei denen die Teilnehmer gebeten wurden, der Partei Spenden in Höhe von insgesamt bis zu 5000 Euro zukommen zu lassen ... ... Den Zusammenhang zwischen Grundstücksgeschäft und Spendenessen hält Bielka für konstruiert... |
Lars von Törne | Der Tagesspiegel Nr. 18615 | 2.10.2004 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft entlastet Berlin.
Immobilienverkäufe reduzieren Risiko des Landes ... Die Immobilientochter des Bankenkonzerns IBAG meldet, daß sie den größten Teil ihrer Grundstücke, Wohnungen und Gewerbeobjekte verkauft hat. Der Erlös betrug mehr als drei Milliarden Euro. Nach Angaben von Experten aus Landeskreisen wurden die Objekte nur rund 200 Millionen Euro unter Buchwert verkauft... Dieser Fehlbetrag wird den Haushalt des Landes Berlin jedoch frühestens im Jahr 2007 belasten. Nach Angaben der IBAG müssen nun noch Objekte im Wert von 500 Millionen Euro verkauft werden. Dies soll bis spätestens Ende 2005 erfolgen. Dann sollen auch die meisten operativ tätigen Gesellschaften der IBAG verkauft sein oder ihre Arbeit einstellen... Für das Land Berlin... Die Risikoabschirmung beläuft sich auf eine Summe von 21,66 Milliarden Euro und deckt die finanziellen Gefahren aus diesen und anderen Geschäften der IBAG ab. Das Land hat außerdem die Risiken aus den geschlossenen Immobilienfonds übernommen, die die Bankgesellschaft und IBAG in den 90er Jahren aufgelegt hatte. Auch in diesem Bereich tritt das tatsächliche Ausmaß des Schadens allmählich zutage. Finanzsenator Sarrazin hatte jährlich 300 Millionen Euro in den Landeshaushalt eingestellt, um die Verluste aus diesen Fondsgeschäften abzudecken. Hintergrund: Den Anlegern wurden jährlich Erträge sowie die Rücknahme der Fondsanteile zu festgelegten Preisen nach 25 Jahren garantiert. Bislang waren die vom Land zu ersetzenden Verluste aus den geschlossenen Fonds mit vier Millionen Euro in diesem Jahr relativ gering... 2005 wird der Finanzsenator mindestens 70 Millionen Euro für diese Geschäfte aus den Landeskassen bezahlen müssen. Da die abgeschirmten Garantien teilweise 25 Jahre lang laufen, rechnen Experten für die gesamte Dauer der Risikoabschirmung mit kumulierten Verlusten von alles in allem drei bis sechs Milliarden Euro, die das Land bezahlen muß. Der Verkauf der Immobilien sowie die Zerschlagung der IBAG zählen zu den wichtigen Maßnahmen bei der Sanierung der angeschlagenen Bankgesellschaft Berlin. Diese hatte im Jahr 2001 bereits eine "Rettungshilfe" in Höhe von 1,7 Miliarden Euro vom Land Berlin erhalten... |
Ralf Schönball | Der Tagesspiegel Nr. 18615 | 2.10.2004 | S. 15 | ||||||||||||||||
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Niederlage der Berliner Bank.
Geldinstitut muß Fondsanteile zurücknehmen Die Berliner Bank muß eine Beteiligung an dem "Drei-Länder-Fonds" von Anlegern zurücknehmen. Dazu wurde das zur Bankgesellschaft gehörende Geldhaus von der Zivilkammer 4 des Landgerichts Berlin verurteilt. Die Anleger, die bei der Berliner Bank einen Kredit zum Kauf des heute unwirtschaftlichen Fondsanteils aufgenommen hatten, müssen keine Zinsen mehr für den Kredit bezahlen und erhalten frühere Zinszahlungen zurück. Mit dem Fondskapital wurden unter anderem Musicaltheater gebaut. Dem Urteil (Az: 4O 125/03) wird in Bankenkreisen und unter Anlagenschützern große Bedeutung beigemessen, weil es auf andere Fälle übertragbar sein könnte. ... Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht. Beobachter rechnen damit, daß die Bank vor das Kammergericht ziehen wird. Diesem liegen eine Vielzahl ähnlicher Fälle vor. Die Einlagen in den Drei-Länder-Fonds betrugen 685 Millionen Euro. Die Berliner Bank finanzierte 130 Millionen davon. Rund die Hälfte davon wurde nach Angaben der Bank bereits an Anleger zurückgeführt. |
ball | Der Tagesspiegel Nr. 18620 | 7.10.2004 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Milliarden für Sanierung von Deka-Fonds.
Immobilienfonds der Sparkassen in der Krise Die Deka-Bank plant ein Milliarden-Sanierungsprogramm für ihre krieselnden Deka-Immobilienfonds. Für jeweils maximal eine Milliarde Euro sollen die Landesbanken sowie die Beteiligungsgesellschaft des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes DSGV Anteilscheine des Immobilienfonds übernehmen, die enttäuschte Sparkunden zurückgeben... ... Auch die Deka-Bank selbst wolle zusammen mit ihren Fonds-Anteilen in Höhe von 200 Millionen Euro, die sie bereits in ihren Büchern habe, insgesamt Anteile in Höhe von einer Milliarde Euro aufnehmen. So solle die Liquidität in dem Fonds erhalten bleiben. Die Aufsichtsbehörde BaFin habe bereits einer Überschreitung der Kreditgrenze bei der Deka-Bank um 500 Millionen Euro zugestimmt. Die Grenze liegt bei der Bank bei 825 Millionen Euro. ... ... |
dpa / rtr / HB | Der Tagesspiegel Nr. 18624 | 11.10.2004 | S. 19 | ||||||||||||||||
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Rettung für Deka-Immobilien-Fonds.
Die Dekabank wird nach einem Beschluß ihres Verwaltungsrats ihre offenen Immobilienfonds, die mit hohen Mittelabflüssen zu kämpfen haben, selber stabilisieren... Die Liquidität werde sichergestellt, eine Schließung der Fonds komme nicht in Betracht. |
rtr | Der Tagesspiegel Nr. 18627 | 14.10.2004 | S. 17 | ||||||||||||||||
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Bankenskandal: Fonds-Prüfer erhebt schwere Vorwürfe.
Neues Gutachten kritisiert Manager. Anleger fürchten den Verlust ihres Geldes. Geschäftsführung will bei der Aufklärung mitwirken. |
Fatina Keilani | Der Tagesspiegel Nr. 18629 | 16.10.2004 | S. 7 | ||||||||||||||||
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Rücktritte bei Deka-Bank.
Geschäftsführung von Deka-Tochter muß gehen, weil sie Wertkorrekturen bei Immobilien vertuschte ... das Fondsunternehmen der Sparkassen-Gruppe ... Zurückgetreten sind Willi Alda als Vorsitzender der Geschäftsführung, sein Stellvertreter Andreas Schreurs sowie Jochen Ackermann als Mitglied der Geschäftsführung. ... |
pk / rrl / HB | Der Tagesspiegel Nr. 18632 | 19.10.2004 | S. 16 | ||||||||||||||||
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Landesbanken müssen 4,3 Milliarden zahlen.
EU-Kommission verhängt Rekordstrafen |
HB / dpa | Der Tagesspiegel Nr. 18634 | 21.10.2004 | S. 19 | ||||||||||||||||
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Duitse banken moeten 3 miljard betalen.
Zeven regionale banken in Duitsland moeten van de Europese Commissie bij elkaar ruim drie miljard euro aan subsidies terugbetalen. Het gaat om steun die de zogenoemde Landesbanken begin jaren negentig kregen van de deelstaatregeringen. ... Eén bank, de Westdeutsche Landesbank, moet liefst 979 miljoen euro plus rente terugstorten. De Landesbank van Berlijn moet 810 miljoen euro terugbetalen aan de overheid. In de praktijk zullen de gevolgen voor de banken meevallen: de deelstaten mogen het geld van Brussel weer bij de banken onderbrengen. Met het besluit komt een einde aan een zaak die zich al tien jaar voortsleept. De kwestie begon toen alle Duitse overheidsbanken begin jaren negentig opdracht kregen extra kapitaal aan te trekken om hun activiteiten te kunnen voortzetten. De deelstaten kwamen de Landesbanken te hulp door hun woningsbouwfondsen bij de banken onder te brengen. De Landesbanken hoefden daarover maar een fractie van de normale rente te betalen. Die constructie leverde een klacht op van de Associatie van Duitse Banken (BdB), waarin de particuliere banken samenwerken. Zij vonden dat de deelstaten de Landesbanken illegale steun hadden verleend. ... Eerder had de Commissie de deelstaten ook al verboden kredietgaranties te verlenen aan de Landesbanken. Ook dat werkte volgens Brussel concurrentievervalsend, doordat de banken dankzij die garanties tegen lagere rente konden lenen dan hun concurrenten in de particuliere sector. ... |
Bert Lanting | De Volkskrant | 21 october 2004 | blz.. 7 | ||||||||||||||||
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Deka Immobilienfonds aufgefangen.
Ein offener Immobilienfonds der Sparkassen steckt tief in der Krise. Die Geldhäuser springen ein und schützen ihre Anleger. Dennoch empfehlen Analysten den Verkauf vieler Fonds. Vor allem Fonds mit kleinen Renditen verkaufen / In den Büchern sind Objekte mehr wert als am Markt. |
Ralf Schönball / dpa | Der Tagesspiegel Nr. 18643 | 30.10.2004 | S. I1 | ||||||||||||||||
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OFFENE FONDS IN DER KRISE
Der Einstieg rechnet sich nur selten. Vor allem Fonds mit kleinen Renditen verkaufen / In den Büchern sind Objekte mehr wert als am Markt. |
Tsp | Der Tagesspiegel Nr. 18643 | 30.10.2004 | S. I1 | ||||||||||||||||
| Staatsanwalt als letzter Zeuge im Bankenprozeß. | K.G. | Der Tagesspiegel Nr. 18646 | 2.11.2004 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft unterliegt im Rechtsstreit mit Fondsanlegern.
Das Kammergericht Berlin hat die Bankgesellschaft zur Rückzahlung von Zinsen bei Finanzierungen des Dreiländerfonds 94/17 verurteilt (Az 4U 41/04). Mit 500 Millionen Euro ist der Fonds einer der größten Deutschlands... |
ball | Der Tagesspiegel Nr. 18647 | 3.11.2004 | S. 17 | ||||||||||||||||
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Businessplan-Wettbewerb gestartet.
... Veranstalter sind die Vereinigungen der Wirtschaftsverbände und Investitionsbanken Berlins und Brandenburgs. |
avi | Der Tagesspiegel Nr. 18648 | 4.11.2004 | S. 16 | ||||||||||||||||
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Banken-Aufsichtsräte kannten Risiken nicht.
Kontrollgremium der Landesbank wurde vom Vorstand unzureichend informiert. |
Sabine Beikler | Der Tagesspiegel Nr. 18650 | 6.11.2004 | S. 10 | ||||||||||||||||
| Sparkasse Mittelbrandenburg will Berliner Bank übernehmen. | dpa | Der Tagesspiegel Nr. 18655 | 11.11.2004 | S. 18 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft verdient wieder Geld.
Vorstandschef Vetter: Umbau weitgehend abgeschlossen / Volksbank weiter an Berliner Bank interessiert |
Bernd Hops | Der Tagesspiegel Nr. 18656 | 12.11.2004 | S. 23 | ||||||||||||||||
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BERLIN HYP
Bank will 2004 schwarze Zahlen schreiben. ... die ersten neun Monate ebenso wie das Mutterhaus (Bankgesellschaft) mit Gewinn abgeschlossen. Das Betriebsergebnis lag nach Risikovorsorge mit 39,9 Millionen Euro deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres (8,7 Millionen Euro). Der Vorsteuergewinn wurde auf 32 Millionen (3,9 Millionen) beziffert. Unterm Strich blieben davon 23,8 Millionen Euro (17,5 Millionen) übrig. In diesem Jahr soll ein Nachsteuergewinn von 30 Millionen erreicht werden. |
DPA | Der Tagesspiegel Nr. 186&0 | 16.11.2004 | S. 17 | ||||||||||||||||
| Bankgesellschaft stockt Beteiligung an MLP auf. | dpa/hop | Der Tagesspiegel Nr. 18676 | 2.12.2004 | S. 20 | ||||||||||||||||
| Bankgesellschaft: Friedensangebot an Fondszeichner. | Ulrich Zawatka-Gerlach | Der Tagesspiegel Nr. 18681 | 7.12.2004 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Anklage gegen 14 Manager der Berlin Hyp.
In der Affäre um zweifelhafte Kredite für die Immobilienfirma Aubis hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen 14 frühere Spitzenmanager der Bank Berlin Hyp erhoben. Darunter sind auch der frühere Vorstandschef und Ex-Fraktionschef der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus, Klaus-Rüdiger Landowsky, sowie die früheren Konzernchefs Wolfgang Steinriede und Wolfgang Rupf. Ihnen wird Untreue in besonders schwerem Fall angelastet. Die Beschuldigten sollen laut Anklage für die Vergabe unzureichend gesicherter Kredite von 470 Millionen Mark (rund 240 Millionen Euro) an Aubis verantwortlich sein... Bei der Kreditvergabe wurde nach Ansicht der Ermittler nicht nur gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen, außerdem seien veraltete Unterlagen verwendet und Risiken nicht berücksichtigt worden. Ein Objekt in Leipzig sei beispielsweise mit 155 Millionen Mark gefördert worden, obwohl der Kredit "banküblicher Sorgfalt" nur 97 Millionen D-Mark hätte betragen dürfen. Insgesamt soll dem Vermögen der Berlin Hyp, einer Tochter dr landeseigenen Bankgesellschaft, eine Gefährdung in Höhe von 153 Millionen D-Mark entstanden sein. ...Bis März 2005 hat das Gericht jetzt eine Frist zur Stellungnahme eingeräumt... Die risikoreichen Immobiliengeschäfte der Bankgesellschaft hatten zu Verlusten in Milliardenhöhe geführt. Die umstrittenen Kredite und eine zeitnahe Barspende von zwei Aubis-Managern an die CDU hatten den größten Finanzskandal der Berliner Nachkriegsgeschichte ausgelöst. An der Bankenkrise zerbrach 2001 die Koalition von CDU und SPD. Die Bankgesellschaft konnte letzlich nur durch staatliche Milliardenhilfen vor der Pleite gerettet werden. Gescheitert sind bislang alle Versuche der Bankgesellschaft, ehemalige Manager zur Zahlung von Schadenersatz verurteilen zu lassen. |
Katja Füchsel | Der Tagesspiegel Nr. 18697 | 23.12.2004 | S. 1 | ||||||||||||||||
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Am Riesenrad gedreht
Und das ist gut so: Nach vier Jahren wird der Fall Landowsky vor Gericht geklärt Es geht um den Aubis-Komplex, 75 Millionen - und mehr Wer weiß, vielleicht wäre Eberhard Diepgen noch heute Regierender Bürgermeister von Berlin und Klaus Landowsky der großherzige Geber an seiner Seite, der mal mit öffentlichen Lottomitteln seine Lieblingsgaleristen erfreut, mal mit Landesbanktochterbankmitteln smarte Parteifreunde auf großer Immobilieneinkaufstour. Wenn, ja wenn damals nicht diese dumme Spende aufgetaucht wäre, bei der nicht gleich ganz klar war, ob sie nun dem CDU-Franktionsvorsitzenden Landowsky galt oder dem Bankenchef Landowsky. Jedenfalls half Landowsky weder die eine Profession noch die andere, diese Spende gleich ordnungsgemäß zu verbuchen, und da das Geld außerdem von Leuten stammte, die sowohl für ihre Firma Aubis Geld von Landowskys Bank haben wollten als auch in derselben Partei wie Landowsky ihre Fäden zogen, bekam die Stadt erst eine Affäre präsentiert, dann einen milliardenriskanten Bankenskandal, eine schwarz-rot.koalitionierte Senatskrise, Neuwahlen und schließlich die PDS als Regierungspartei an der Seite der SPD. Den Bruch mit der CDU betrieb damals der SPD-Chef Peter Strieder, dem es grandios gelang, die CDU als hoffnungslos verfilzt, seine Partei aber als gewissensrein-empörte Unschuld von Kreuzberg darzustellen, nur, um sich alsbald die ökologisch-kostendynamische Zirkusluft des Tempodroms um die Nase wehen zu lassen - aber das ist eine andere Geschichte, auch wenn sie im selben Buch steht. ... 75 Millionen - das klingt, einerseits, nicht sehr viel angesichts der Milliardenrisiken, die sich unter dem Dach der Bankgesellschaft angesammelt hatten und für die das Land Berlin haftet. 75 Millionen - das klingt, andererseits, ziemlich wahnsinnig angesichts des Troubles, den ein normaler Mensch mit Einkommen, aber ohne Parteibuch und direkten Zugang zum Chef der Bank für einen Kleinkredit zum Aufbau einer friedlichen Hütte oder zur Absicherung des Weihnachtsfriedens auf sich nehmen muß. 75 Millionen - egal, ob viel oder wenig: Das Verfahren, so es denn vom Landgericht eröffnet wird, kann neue Erkenntnisse bringen über ein System, das sich in Berlin wie ein übergesetzliches Perpetuum mobile immer weiter zu drehen scheint, wie von allein, unaufhaltsam, auf allen Ebenen, in allen Parteien. Manchmal kommt es eben als Plattenbau daher, manchmal als Zirkuszelt und manchmal, wie schön, als Riesenrad. ... ... |
Lorenz Maroldt | Der Tagesspiegel Nr. 18697 | 23.12.2004 | S. 8 | ||||||||||||||||
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Die Bankenaffäre wird der CDU erneut angelastet.
Politikwissenschaftler: Öffentlichkeit reagiert heftig und vergißt dann wieder sehr schnell Die Skandale waren zu kompliziert, als daß sie haften blieben |
Werner van Berber | Der Tagesspiegel Nr. 18698 | 24.12.2004 | S. 12 | ||||||||||||||||
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Im Lkw zum Landgericht.
Die Anleger reichen am heutigen Mittwoch rund 6500 Klagen gegen die Bankgesellschaft ein. |
Tsp/ ddp | Der Tagesspiegel Nr. 18701 | 29.12.2004 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Banken-Skandal in achtzig Kisten.
Mit einem Lieferwagen brachten Anwälte und Anleger ihre Klageschriften zum Gericht |
Klaus Kurpjuweit | Der Tagesspiegel Nr. 18702 | 30.12.2004 | S. 14 | ||||||||||||||||
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Frankfurter Bankenskandal weitet sich aus.
Bestechung bei Bauprojekten Inzwischen ermittelt der Staatsanwalt gegen insgesamt rund 60 Verdächtige ... Frankfurter Immobilienskandal... mehrere Dutzend Gewerbeimmobilien in Deutschland. Hier sollen bei der Auftragsvergabe Bestechungsgelder geflossen sein. Betroffen sind Banker, Architekten, Projektentwickler und Makler. ... verhafteter ehemaliger Geschäftsführer der DB Real Estate… Er selbst soll beim 450 Millionen Euro teuren Bau des Investment Banking Centers (IBC) der Deutschen Bank rund eine halbe Million Euro an Schmiergeldern kassiert haben. Neben der Deutschen-Bank-Tochter steht vor allem die sparkasseneigene Gesellschaft Deka im Mittelpunkt der Ermittlungen. Diese hat sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Ermittlungen von Mitarbeitern, unter anderem von einem Manager, der auch den Bau des 153 Meter hohen, 480 Millionen Euro teuren Büroturms Skyper in Frankfurt am Main betreute, getrennt. Im Oktober (2004) legten auch die Mitglieder der Geschäftsführung der Deka Immobilien Investment ihre Ämter nieder. |
AP/HB | Der Tagesspiegel Nr. 18707 | 5.1.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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Immobilienskandal weitet sich aus
Der Korruptionsskandal in der Frankfurter Immobilienwirtschaft... gegen mehr als 80 Beschuldigte ermittelt... rund 15 Millionen Euro Schmiergeld geflossen. Zwischen zehn und zwölf Millionen Euro Steuern sollen hinterzogen worden sein... |
Katja Füchsel / Kerstin Gehrke | Der Tagesspiegel Nr. 18724 | 22.1.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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Bankenaffäre: Erstes Urteil gegen Vorstände in Sicht
LBB-Manager sollen Bilanzen gefälscht haben. Heute will die Staatsanwaltschaft plädieren. |
Katja Füchsel / Kerstin Gehrke | Der Tagesspiegel Nr. 18726 | 24.1.2005 | S. 9 | ||||||||||||||||
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"Milliarden-Risisken bewußt verschwiegen"
Im Prozeß um den Bankenskandal fordern die Staatsanwälte Bewährungsstrafen |
Kerstin Gehrke | Der Tagesspiegel Nr. 18727 | 25.1.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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LBB-Manager: Freispruch gefordert.
Gericht verschiebt Urteil auf den 7. Februar (2005) Der Antrag kam nicht überraschend: Im ersten großen Strafprozeß gegen zwei ehemalige Vorstände der Landesbank Berlin (LBB) plädierten die Verteidiger gestern auf Freispruch... Der ehemalige Vorstandssprecher der LBB, Ulf-Wilhelm Decken (61), und sein einstiger Vorstandskollege Jochem Zeelen (63) müssen sich in dem Prozeß wegen angeblich falscher Jahresbilanzen verantworten. Sie sollen für die Bank Freistellungserklärungen unterzeichnet haben. Folge: Die persönlich haftenden Gesellschafter der LBB-Tochter Weber-Bank sowie Komplementäre von fünf Fondsgesellschaften der LBB mußten nicht für Verbindlichkeiten haften. Die Risiken von bis zu 7,7 Milliarden Euro seien in den Jahrebilanzen 1997, 1998 und 1999 der Bankgesellschaftstochter LBB bewußt geheimgehalten worden. Die ehemaligen Topmanager und ihre Anwälte argumentierten, die Freistellungen seien wirtschaftlich für die LBB-Bilanzen ohne Bedeutung gewesen... |
K.G. | Der Tagesspiegel Nr. 18729 | 27.1.2005 | S. 13 | ||||||||||||||||
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NordLB überlegt den Verkauf der Bankgesellschaft
Zehn Prozent stehen ab 2006 zur Disposition |
dr | Der Tagesspiegel Nr. 18731 | 29.1.2005 | S. 17 | ||||||||||||||||
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Urteil im Bankenskandal
Der erste große Prozeß gegen LBB-Manager geht heute zu Ende |
za | Der Tagesspiegel Nr. 18740 | 7.2.2005 | S. 12 | ||||||||||||||||
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Erstes Urteil im Bankenskandal
Stadt, Bank, Schluß Eine Melange aus kriminellem Handeln, Größenwahn und Chuzpe führte ins Desaster |
Gerd Nowakowski | Der Tagesspiegel Nr. 18741 | 8.2.2005 | S. 8 (Meinungsseite) | ||||||||||||||||
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Bankenaffäre: Geldstrafen für Manager
Angeklagte verloren ihre Jobs - das stimmte die Richter milde |
KG/za | Der Tagesspiegel Nr. 18741 | 8.2.2005 | S. 1 | ||||||||||||||||
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Berliner Bank im Visier
Sparkasse und Volksbank planen gemeinsamen Verkauf Die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam (MBS) und die Berliner Volksbank wollen die Berliner Bank von der Bankgesellschaft Berlin kaufen. Es wäre das erste Mal, daß eine öffentlich-rechtliche und eine genossenschaftliche Bank eine Privatbank übernehmen... ... ... ... |
Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 18743 | 10.2.2005 | S. 23 | ||||||||||||||||
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Klaus Groth und die Millionen der Bankgesellschaft
... Auch damals drehte sich alles um die Frage: Gibt einen Zusammenhang zwischen Parteispenden des Bauträgers und Krediten der Berlin Hyp? Klaus Groth erzählte: 1990, 1991 und1992 habe er je 100.000 Mark, 1994 noch einmal 25.000 Mark an die Berliner CDU gespendet. 1995 erhielt die Bundes-CDU 30.000 Mark von Groth. Auch SPD und FDP seien in den Genuß von Spenden gekommen... Anfang 2001 begann die Affäre um die Groth-Millionen, kurz vor der Bankenaffäre. Damals gab man die Gründung der Gesellschaft "Groth-Holding" bekannt: Der Unternehmer sollte 60 Prozent der Gesellschaftsanteile halten, die damalige Bankenimmobilientochter GIB 40 Prozent. Man pumpte reichlich Kapital in die Firma, doch im Zuge der Bankenaffäre verlor die Bank ihr Vertrauen und Interesse an der Firma. Der Streit endete 2004 mit einem Vergleich vor Gericht. ... |
sib | Der Tagesspiegel Nr. 18752 | 19.2.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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WestLB beäugt Weberbank
Privatkunden-Strategie würde gut passen / Bankgesellschaft sucht Käufer für ihre Tochter Die Weberbank steht mit fast 300 Millionen Euro in den Büchern der Bankgesellschaft |
B. Hops/ M. Döbler | Der Tagesspiegel Nr. 18754 | 21.2.2005 | S. 17 | ||||||||||||||||
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Berichtigung
Der Tagesspiegel hatte am Sonnabend, dem 10.02.2005, über den Untersuchungsausschuß zum Skandal der Bankgesellschaft Berlin berichtet. Dabei ist es zum Teil zu falschen Darstellungen gekommen. In der Überschrift wird ein direkter Zusammenhang zwischen dem Unternehmer, Projektentwickler und Bauträger Klaus Groth und dem Skandal um die Bankgesellschaft Berlin hergestellt. Richtig ist, daß es einen solchen Zusammenhang nicht gibt und auch nicht vom Untersuchungsausschuß, von dem Klaus Groth angehört wurde, hergestellt wurde. Korrekt ist, daß es eine strategische Beteiligung der IBAG, der Immobilientochter der Bankgesellschaft, an der Groth Holding gegeben hat. Der Eindruck, die Bankgesellschaft hätte "reichlich Kapital" in die Firma gepumpt, ist daher unzutreffend. Auch die Aussage, daß die Bank das "das Vertrauen und Interesse" in die Firma von Klaus Groth verlor, stimmt nicht. Erst die veränderte Ausrichtung der Immobilienaktivitäten auf Seiten der Bankgesellschaft hatte einen Rückzug aus dem Projekt zur Folge. Dieses Thema war zudem nicht Bestandteil der Anhörung des Untersuchungsausschusses, wie unser Artikel vom 19.02.2005 vermuten ließ. |
Tsp | Der Tagesspiegel Nr. 18759 | 26.2.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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WestLB sprüht vor Zuversicht - trotz roter Zahlen
Übernahme der Berliner Weberbank wird ernsthaft geprüft / Vorstandschef Fischer: &quuot;Das Tal ist durchschritten" Baden-Württemberg hat die größte Landesbank, Berlin liegt auf Platz 7 Die größten Landesbanken
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M. Döbler / D. Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 18762 | 1.3.2005 | S. 15 | ||||||||||||||||
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WEBER-BANK
Verlockende Kunden ... Über die Zahl Iher Kunden gibt die Bank keine Auskunft. Branchenkenner sprechen von einer Zahl unter 100.000. Doch das Institut wäre eine Plattform für die WestLB. Über den Preis schweigt man sich in Berlin aus. Die Rede ist von rund 300 Millionen Euro. In den Büchern steht die Weberbank etwa mit diesem Betrag, sie soll aber über erhebliche stille Reserven verfügen. Der Jahresüberschuß erreichte im vergangenen Jahr 9,88 Millionen Euro, nachdem er im Vorjahr sogar bei 13,52 Millionen Euro gelegen hatte. Der Gewinn wird voll an die Aktionäre - darunter mit rund 98 Prozent die zur Bankgesellschaft gehörende Landesbank Berlin - weitergereicht. Die Dividende für 2003 beträgt 19 Prozent. Die Weberbank, die bundesweit zu den größten Privatbanken zählt, erreichte 2003 eine Bilanzsumme von 4,5 (Vorjahr 4,7) Milliarden Euro. Auch die Kundeneinlagen sanken 2003 um 126 Millionen Euro auf rund 2,2 Milliarden Euro. Bereinigt um Sonderfaktoren stiegen sie aber um gut 20 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter gab das Institut mit 294 Personen an. Die allgemeinen Verwaltungskosten konnten um fünf Prozent auf 42,4 Millionen Euro gedrückt werden. |
dr | Der Tagesspiegel Nr. 18762 | 1.3.2005 | S. 15 | ||||||||||||||||
| Grüne wollen Bankgesellschaft verkaufen statt Risikoabschirmung | za | Der Tagesspiegel Nr. 18764 | 3.3.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
| Verkauf der Weberbank kommt voran | N.N. | Der Tagesspiegel Nr. 18764 | 3.3.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
| Verkauf der Weberbank kommt bald in die "heiße Phase" | Tsp | Der Tagesspiegel Nr. 18766 | 5.3.2005 | S. 15 | ||||||||||||||||
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Grüne: Bank verkaufen, Etat entlasten
Finanzexperte Esser zur Beteiligungspolitik |
za | Der Tagesspiegel Nr. 18772 | 11.3.2005 | S. 12 | ||||||||||||||||
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Ein Dilemma für den Bankenausschuß
Konflikt zwischen Aufklärung des Skandals und Schutz des Steuerzahlers vor Anleger-Forderungen |
Sabine Beikler | Der Tagesspiegel Nr. 18772 | 11.3.2005 | S. 14 | ||||||||||||||||
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BANKENSKANDAL
Der Untersuchungsausschuß schließt die Beweisaufnahme ab Bankgesellschaft will ihre Fonds auflösen Anleger, die um ihre Geldanlage bangen, sollen abgefunden werden. Auch Senat an Einigung interessiert. |
Ulrich Zawatka-Gerlach | Der Tagesspiegel Nr. 18773 | 12.3.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Der letzte Zeuge
Bei der Aufklärung der Affäre geriet das parlamentarische Kontrollgremium oft an seine Grenzen ... 117 Zeugen... Am Freitag (11.3.2005) hörte der Ausschuß in seiner 63. Sitzung in dieser Legislaturperiode die letzten Zeugen. Wolfgang Schneider von der Deutschen Bundesbank und Karl-Ulrich Klopsch, der von 1992 bis 2002 als Bereichsleiter der früheren Landeszentralbank (LZB) unter anderem für die Bankenaufsicht zuständig war, sollten über die Rolle der LZB Auskunft geben. Doch auch bei diesen beiden Zeugen geriet der Ausschuß schnell an seine Grenzen: Die Zeugen beriefen sich darauf, lediglich eine eingeschränkte Aussagegenehmigung zu haben. Bundesbehörden sind gegenüber parlamentarischen Untersuchungsausschüssen von Ländern nicht auskunftpflichtig. Die LZB gibt es heute so nicht mehr, sie ist eingegangen in die Bundesbank, eine Bundesbehörde. ... So endete dann die letzte Zeugenvernehmung am Freitagnachmittag. Für die Ausschußmitglieder ist die Arbeit noch nicht zu Ende: Im September will der Ausschuß seinen Bericht dem Parlament vorlegen. Erst dann wird es konkrete Ergebnisse geben. Auch wenn Untersuchungsausschüsse das schärfste Kontrollinstument des Parlaments sind, können sie nur Sachverhalte aufzeigen. Die Ausschüsse sind keine Gerichte, sondern dienen politischen Zwecken: Deshalb gibt es vor dem Ausschuß auch keine Angeklagten, Beschuldigten oder Betroffene, sondern ausschließlich Zeugen. Die Ergebnisse des Ausschusses sind keine "Urteile", sondern Berichte an das Parlament über die Tatbestände, die untersucht werden sollten. Oft verzweifeln die Ausschußmitglieder, wenn Zeugen wie die früheren Senatoren Elmar Pieroth oder Wolfgang Branoner große Gedächtnislücken aufweisen. Legendär sind auch die vier Auftritte von Klaus Landowsky: Bei der ersten Zeugenbefragung verweigerte der frühere Berlin-Hyp-Chef und CDU-Fraktionsvorsitzende die Aussage, bei den letzten Malen erklärte er den Ausschußmitgliedern ausschweifend die Aufgaben von Vorständen und Aufsichtsräten... |
Sabine Beikler | Der Tagesspiegel Nr. 18773 | 12.3.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Wegweiser durch den Berliner Filz
Ausstellung zum Bankenskandal in der Urania ... Ausstellung läuft ... bis zum 15. April 2005 im Foyer der Urania. Sie ist täglich von 12 bis 23 Uhr geöffnet. |
Sabine Beikler | Der Tagesspiegel Nr. 18775 | 14.3.2005 | S. 12 | ||||||||||||||||
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Bankenskandal: Landowsky erklärt sich zweimal
Für die Angeklagten lief beim Landgericht die Frist zur Stellungnahme ab. Über deren Inhalt schweigt der Ex-CDU-Fraktionschef |
Katja Füchsel | Der Tagesspiegel Nr. 18780 | 19.3.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Für Landowsky war "alles ordnungsgemäß"
Ex-Politiker sagt vor Gericht zum Bankenskandal aus |
K.G./kf | Der Tagesspiegel Nr. 18783 | 22.3.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Sanierung der Bankgesellschaft
Endlich mal was Positives |
mod | Der Tagesspiegel Nr. 18784 | 23.3.2005 | S. 8 | ||||||||||||||||
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Fonds-Anleger wollen steuerfreie Abfindung
Bankgesellschaft, Senatsvertreter und Betroffene gehen heute in die zweite Verhandlungsrunde |
Ulrich Zawatka-Gerlach | Der Tagesspiegel Nr. 18784 | 23.3.2005 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Sieg für Landowsky: Klage auf Schadenersatz abgewiesen
... Berlin Hyp... Das Geldhaus hatte vier seiner früheren Topmanager - Klaus Landowsky, Gerd-Ulrich Blümel, Jürgen Noack und Theo Schroth - auf Schadenersatz verklagt. Die Berlin Hyp hatte den Vorständen vorgeworfen, im Zusammenhang mit der Vergabe von Krediten an die Immobilienfirma Aubis ihre Pflichten verletzt zu haben. Als die Aubis in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, übernahm die Bank die Immobilien und mußte Kredite in Millionenhöhe abschreiben. "Das ist ein guter Tag", sagte Klaus Landowsky: "Ich fühle mich in meiner Argumentation bestätigt und auch politisch rehabilitiert." Nach dieser Entscheidung sehe er nun auch einem möglichen Prozeß wegen Untreue gelassen entgegen. Die zur Bankgesellschaft gehörende Berlin Hyp hatte den Prozeß 2003 in erster Instanz verloren... Offen ist, ob sich auch die Richter am Kriminalgericht dieser Ansicht anschließen: Die Wirtschaftsstrafkammer prüft derzeit die Anklage gegen 14 frühere Manager der Berlin Hyp. Ihnen wird in der Affäre um die zweifelhaften Aubis-Kredite schwere Untreue vorgeworfen. |
kf | Der Tagesspiegel Nr. 18784 | 23.3.2005 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Ein Gewinn für Berlin
Nach den Verlustjahren schreibt die Bankgesellschaft wieder schwarze Zahlen / Struktur des Konzerns wird vereinfacht |
Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 18784 | 23.3.2005 | S. 17 | ||||||||||||||||
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Aubis-Manager setzt auf Berufung
Zwei Prozesse laufen derzeit gegen Klaus Wienhold. Er gilt als eine Schlüsselfigur des Bankenskandals |
Kerstin Gehrke | Der Tagesspiegel Nr. 18791 | 1.4.2005 | S. 12 | ||||||||||||||||
| Aubis-Manager Wienhold zieht Berufung zurück | K.G. | Der Tagesspiegel Nr. 18802 | 12.4.2005 | S. 12 | ||||||||||||||||
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Verhandlungen um Weberbank in heißer Phase
Noch gibt es aber keinen Abschluß |
mod | Der Tagesspiegel Nr. 18818 | 28.4.2005 | S. 19 | ||||||||||||||||
| Gespräche über den Verkauf der Berliner Weberbank stocken | mod/dr | Der Tagesspiegel Nr. 18819 | 29.4.2005 | S. 15 | ||||||||||||||||
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Volksbank will Berliner Bank kaufen
Institutschef Kauermann hoff, damit neue Konkurrenten abzuwehren |
Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 18823 | 3.5.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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Anklage gegen Landowsky zugelassen
Entscheidung des Landgerichts |
weso | Der Tagesspiegel Nr. 18829 | 10.5.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
| Fonds-Affäre: Parlament will mitreden | za | Der Tagesspiegel Nr. 18829 | 10.5.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Prozeß um Bankenskandal ist rekordverdächtig
15 Angeklagte, rund 30 Verteidiger, bergeweise Akten: Das Verfahren gegen Landowsky und die Ex-Manager der Berlin Hyp könnte sich Jahre hinziehen |
za | Der Tagesspiegel Nr. 18830 | 11.5.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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DER FALL AUBIS
Die Bankaffäre vor Gericht Vorwurf Betrug / Vorwurf Untreue / Streit um Schadenersatz |
kf | Der Tagesspiegel Nr. 18830 | 11.5.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Keine Details fürs Parlament
Immobilienfonds: Senatsbeschluß bis Juni |
za | Der Tagesspiegel Nr. 18831 | 12.5.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Weberbank-Spitze will Verkauf nicht behindern
Gesellschafter weisen Vorwürfe zurück / Verhandlungen fortgesetzt / Heute legt der Mutterkonzern Bankgesellschaft seine Bilanz vor Probleme auch bei der Trennung der Berliner Bank vom Konzern |
Moritz Döbler und Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 18831 | 12.5.2005 | S. 17 | ||||||||||||||||
| Zwei weitere Anklagen im Bankenskandal | kf/ddp | Der Tagesspiegel Nr. 18832 | 13.5.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Die Bankgesellschaft verdient besser
Sanierung beschlossen - Beim Verkauf von Weberbank und Berliner Bank läßt sich der Konzern Zeit |
Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 18832 | 13.5.2005 | S. 18 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft zahlt angeblich Halteprämien
... zahlt einem ausgewählten Mitarbeiterkreis offenbar Halteprämien.... mindestens 150 Bankmitarbeiter diese Zusatzvergütung. Die nicht gesondert im Geschäftsbericht ausgewiesenen Prämien hätten sich für das Geschäftsjahr 2004 auf rund 20 Millionen Euro belaufen... Halteprämien angesichts von Entlassungen im Bankgewerbe bei deutschen Instituten längst nicht mehr üblich... |
ddp | Der Tagesspiegel Nr. 18844 | 26.5.2005 | S. 15 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft zahlt fürs Bleiben
Millionenprämie für "Spezialisten" / Gewerkschaft Verdi unterstützt Maßnahme |
Bernd Hops | Der Tagesspiegel Nr. 18845 | 27.5.2005 | S. 19 | ||||||||||||||||
| Plädoyers im Prozeß gegen Bank-Vorstand | ddp | Der Tagesspiegel Nr. 18848 | 30.5.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
| Anklage fordert Bewährungsstrafe für ehemaligen Bank-Vorstand | ddp | Der Tagesspiegel Nr. 18849 | 31.5.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Sonderangebot für Anleger
Senat entscheidet bald über Rücklauf von Fonds Der Rücklauf der Anteile könnte die Risiken fürs Land mindern |
Ulrich Zawatka-Gerlach | Der Tagesspiegel Nr. 18850 | 1.6.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Prozeß gegen Landowsky am 29. Juli (2005)
... gegen den früheren CDU-Fraktionschef und Berlin-Hyp-Vorstand Klaus Landowsky sowie 13 weitere ehemalige Bankmanager - wegen Verdachts der Untreue im besonders schweren Fall. In der Affäre um zweifelhafte Kredite für die Immobilienfirma Aubis werden acht ehemalige Vorstände der Berlin Hyp beschuldigt, und sechs teils nicht mehr aktive Aufsichtsräte. Außerdem muß sich ein Abteilungsleiter wegen Beihilfe verantworten. Unter den Angeklagten sind auch die früheren Chefs der Bankgesellschaft Wolfgang Steinriede und Wolfgang Rupf. ... ... ... |
Katja Füchsel | Der Tagesspiegel Nr. 18856 | 7.6.2005 | S. 12 | ||||||||||||||||
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Senat schont Bildung und Kultur
Sparklausur mit Zugeständnissen an Böger und Flierl. Keine Haushalstvorsorge mehr für die Immobilienrisiken der Bankgesellschaft |
Ulrich Zawatka-Gerlach | Der Tagesspiegel Nr. 18857 | 8.6.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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BANKGESELLSCHAFT
Teure Immobilien Die "Risikoabschirmung" ... in einem Gesetz geregelt. Damit sollen die finanziellen Risiken aus dem Alt-Immobiliengeschäft der Bankgesellschaft begrenzt werden. 300 Millionen Euro jährlich ... für diesen Zweck in den Landeshaushalt eingestellt. Bisher ... nur geringe Summen überwiesen ... In diesem Jahr werden etwa 70 Millionen Euro fällig. Für 2006 rechnet der Senat mit 75 Millionen Euro. |
Tsp | Der Tagesspiegel Nr. 18857 | 8.6.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Noch kein Urteil im Bankenprozeß
Im zweiten großen Strafprozeß gegen den früheren Mangager der Berliner Bankgesellschaft, Jochem Zeelen, inst die Urteilsverkündung zum dritten Mal verschoben worden. Grund sind neue Beweisanträge, dien von der Verteidigung gestellt wurden. Neuer Verkündigungstermin im Landgericht soll der 11. Juli (2005) sein... Urteil gegen Zeeln wegen des Versuchs der Berreicherun morgen... |
dpa | Der Tagesspiegel Nr. 18859 | 10.6.2005 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Kammergericht: Landesbank hat Kunden schlecht beraten
... ... ... Die Landesbank wurde zur Zahlung von 48.262 Euro verurteilt. Eine Sprecherin der Bankgesellschaft Berlin wies ... ausdrücklich darauf hin, daß dieses Urteil mit den Klagen auf Schadensersatz, die mehrere tausend Zeichner der geschlossenen Immobilienfonds des landeseigenen Konzerns 1994 eingereicht hatten, nichts zu tun habe. In diesem Fall gehe es um einen klassischen Fall fehlerhafter Anlageberatung. Die Massenklagen gegen die Bankgesellschafts-Fonds richten sich gegen - angeblich nicht eingehaltene - Zusagen in den Fondsprospekten (Prospekthaftung). Dafür gibt es noch keine letztinstanzlichen Urteile. Die Klageflut führt nach Angaben des Senats inzwischen zu "erheblichen personellen und technischen Engpässen" beim Landgericht. |
za | Der Tagesspiegel Nr. 18860 | 11.6.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Volksbank drängt bei Berliner Bank
Vorstandschef Kauermann warnt vor Wertverlust |
brö | Der Tagesspiegel Nr. 18863 | 14.6.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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Berliner Immobilienimperium bröckelt
Insolvenzverfahren bei fünf Unternehmen der einst größten deutschen Maklergruppe Bedzko eröffnet. Die Firmen hatten von der Landesbank Berlin hohe Kredite bekommen ... Nicht betroffen von der Zahlungsunfähigkeit sind Unternehmen, bei denen der Name des Gründers im Firmennamen erscheint... Damals zählte der verschachtelte Firmenverbund zu den 15 Kreditengagements der LBB, die aufgrund des hohen "Risikovorsorgeaufwands" besonders geprüft worden waren. Der Grund: Der Wert der finanzierten Immobilien lag niedriger als die von der Bank ausgekehrten Kredite... ... ... Bei der Bankgesellschaft Berlin, zu der die LBB gehört, gab es keine Stellungnahme zu der Insolvenz des Großkunden im Konzern... Die fünf insolventen Firmen sind die Fasan Grundstücksgesellschaft, zwei Wohnungsbaugesellschaften mit dem Namen Castell, die Neue Heilsberger Dreieck-Grundstücks-Gesellschaft sowie die Parsenn Grundstücksgesellschaft. Zu den Schwierigkeiten kam es nach Angaben von Olav Bendzko, weil eine Gewerbeimmobilie am Kurfürstendamm, die durch Kredite der LBB finanziert worden war, nicht zu dem erwarteten Preis veräußert werden konnte. ... Fast alle Unternehmen stehen direkt oder vermittelt durch Beteiligungsgesellschaften im Eigentum von Mitgliedern der Familie oder werden von diesen geführt: Neben Willi Bendzko sind das Olav Bendzko, der heute die Geschäfte führt, sowie Erika und Uta Bendzko. ... |
Ralf Schönball | Der Tagesspiegel Nr. 18863 | 14.6.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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Die Bankgesellschaft zahlt nicht
Gekündigte Manager müssen Anwaltskosten selbst tragen - einer klagt jetzt |
Katja Füchsel | Der Tagesspiegel Nr. 18869 | 20.6.2005 | S. 9 | ||||||||||||||||
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IBB will moderne Bank werden
Förderinstitut des Landes Berlin steigert Gewinn Aus der Immobilienförderung zieht sich die IBB zurück ... Der Jahresüberschuß des Instituts stieg von 12 Millionen Euro 2003 auf 76 Millionen Euro 2004... Ohne die Förderleistungen, die das Institut im Auftrag des Landes Berlin erbringt, hätte das tatsächliche wirtschaftliche Ergebnis sogar bei 107 Millionen Euro gelegen. Die IBB war im August 2004 rückwirkend zum Jahresanfang aus der Landesbank Berlin ausgegliedert worden. Seitdem ist sie eine eigenständige Förderbank des Landes Berlin. Zu den Hauptaufgaben der IBB gehören die Investitions-, Existenzgründer- und Arbeitsmarktförderung. Dabei konzentriert sich die Bank auf die vom Senat festgelegten Kompetenzfelder Biotechnologie, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Verkehrstechnik. ... Diese Umstrukturierung hat auch für die Beschäftigten der IBB Folgen: Von derzeit knapp 700 Vollzeitstellen sollen bis Ende 2007 rund 150 eingespart werden - vor allem im Immobilienbereich. Gleichzeitig sollen aber rund 50 Geld- und Kapitalmarktexperten neu eingestellt werden. Auch die Art und Weise der Förderung soll sich in Zukunft ändern. Während die IBB bisher Projekte vor allem über Zuschüsse gefördert hatte, soll die Beihilfe in Zukunft verstärkt über Darlehen abgewickelt werden... Als Grund für den positiven Abschluß 2004 nannte Puchta die Reduktion des Verwaltungsaufwands. So seien die Kosten hierfür von 97,6 Millionen Euro auf 91,6 Millionen Euro gesunken. Diese Entwicklung werden sich auch in diesem Jahr fortsetzen. |
Anselm Waldermann | Der Tagesspiegel Nr. 18878 | 29.6.2005 | S. 17 | ||||||||||||||||
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Lob für die Bankgesellschaft
Aktionäre freuen sich über erfolgreiche Sanierung / Vorstand erwartet Gewinn von 160 Millionen Euro Die Bank hat ihre Risikokredite seit Ende 2001 mehr als halbiert ... Im vergangenen Jahr hatte die Bankgesellschaft vor Steuern einen Konzerngewinn von 119 Millionen Euro erwirtschaftet... Für das Gesamtjahr (2005) rechne er (Vorstandschef Vetter) mit einem Anstieg des Gewinns vor Steuern "um mindestens ein Drittel auf einen Wert von dann 160 Millionen Euro"... Vor Steuern lag die Eigenkapitalrendite zuletzt laut Vetter bei 5,4 Prozent, 2008/2009 wolle man zwölf bis 14 Prozent erreichen. Vor vier Jahren hatte die Bankgesellschaft noch vor dem Zusammenbruch gestanden und war nur durch Milliardenhilfen des Landes Berlin, dem größten Aktionär, gerettet worden. ... ... Beunruhigt zeigte er (Malte Disselhorst, Landesgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz [DSW]) sich aber dadurch, daß das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge rückläufig sei. Auch SdK-Vertreter Weigert (Kai Weigert von der Schutzvereinigung der Kapitalanleger [SdK]) kritisierte: "Die Erfolge der letzten Jahre sind fast ausschließlich auf die Abarbeitung von Altlasten zurückzuführen." Von Normalität könne man erst sprechen, "wenn die Bank wieder wächste". Vorstandschef Vetter verwies darauf, daß das Ergebnis vor Risikovorsorge durch den Umbau des Instituts belastet worden sei. Schließlich schrumpfte die Bilanzsumme seit Ende 2001 von rind 189 Milliarden Euro auf 132,6 Milliarden Euro (Ende 2004) - und damit auch der Zinsüberschuß. Da die Risikopositionen von rund 90 Milliarden Euro Ende 2001 auf 41,7 Milliarden Euro Ende 2004 ebenfalls dramatisch reduziert wurden, konnte die Risikovorsorge um 563 Millionen Euro auf 200 Millionen deutlich zurückgefahren werden. Das erhöht auch das operative Ergebnis... |
Bernd Hops | Der Tagesspiegel Nr. 18881 | 2.7.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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LANDEBANKEN
WestLB geht auf NordLB zu ... Die WestLB hatte zuletzt von der Bankgesellschaft das Privatkundengeschäft der Weberbank gekauft. |
rtr/Tsp | Der Tagesspiegel Nr. 18881 | 2.7.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
| "Bankgesellschaft für ausländische Investoren attraktiv" | rtr | Der Tagesspiegel Nr. 18900 | 21.7.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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BERLINER BANKENSKANDAL. Die Manager vor Gericht
15 Banker auf einer Anklagebank Am Freitag beginnt der Prozeß gegen Landowsky und seine Kollegen von der Berlin Hyp Beteiligt an der Kreditvergabe: Im Vorstand der Berlin Hyp
Im Aufsichtsrat der Berlin Hyp
Als Abteilungsleiter der Berlin Hyp
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Katja Füchsel | Der Tagesspiegel Nr. 18903 | 24.7.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Nur geborgt
Senat will Zwei-Milliarden-Euro-Kredit aufnehmen, um die Fonds der Bankgesellschaft zurückzukaufen |
za | Der Tagesspiegel Nr. 18904 | 25.7.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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BERLINER BANKENSKANDAL. Am Freitag beginnt der Pozeß gegen die Manager
Aufmarsch der Star-Anwälte im Landgericht Im Untreue-Prozeß stehen den 15 Angeklagten rund 30 Verteidiger zur Seite Beweise bis unter die Decke In einer Kreuzberger Halle kämpfen sich Ermittler im Bankenskandal durch 5000 Aktenordner |
Katja Füssel | Der Tagesspiegel Nr. 18905 | 26.7.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Seilschaften, Baudschungel, Kriminalität: Am Freitag wird gegen Landowsky & Co. verhandelt. Wie eine Stadt in den Sumpf geriet
Die Berliner Hypothek |
Bernd Matthies | Der Tagesspiegel Nr. 18906 | 27.7.2005 | S. 3 | ||||||||||||||||
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Ein glückloses Abenteuer im Osten
Die Berlin Hyp gab der Immobilienfirma Aubis Millionenkredite. Deshalb stehen 15 Banker vor Gericht Aubis - das schnelle Geld / Aubis - die Parteispende / Aubis - Geld- und Parteigeschäfte / Aubis - die Fonds / Aubis - der Schaden |
Ralf Schönball | Der Tagesspiegel Nr. 18907 | 28.7.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Zwei Angeklagte weniger im Bankenprozeß
... Das Verfahren gegen die Ex-Vorstände der Berlin Hyp Theo Schroth (69) und Herbert Wunsch (70) wurde mit Rücksicht auf deren Gesundheitszustand abgetrennt. Möglicherweise wird es eingestellt... |
Tsp | Der Tagesspiegel Nr. 18908 | 29.7.2005 | S. 1 | ||||||||||||||||
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Von Bank zu Bank
Weder Berlin noch seine CDU haben sich von der Ära Diepgen/Landowsky erholt Landowsky steht heute vor Gericht, Diepgen vor dem Einzug in den Bundestag |
Lorenz Maroldt | Der Tagesspiegel Nr. 18908 | 29.7.2005 | S. 6 | ||||||||||||||||
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Zwei Angeklagte fehlen beim Bankenprozeß
Ab heute stehen Landowsky und ein Dutzend Ex-Manager vor Gericht. Schroth und Wunsch gelten als verhandlungsunfähig |
Katja Füchsel | Der Tagesspiegel Nr. 18908 | 29.7.2005 | S. 7 |
Bank muß nicht zahlen
Ex-Manager der Berlin Hyp scheitert mit Klage auf ein zinsloses Darlehen für Anwaltskosten |
Kerstin Gehrke | Der Tagesspiegel Nr. 18908 | 29.7.2005 | S. 8 | Landowsky geht von Freispruch im Bankenprozeß aus | Tsp | Der Tagesspiegel Nr. 18909 | 30.7.2005 | S. 1 |
"Absurd und beleidigend": Zu Beginn des größten deutschen Wirtschaftsprozesses sind sich Landowsky & Co. ihrer Unschuld gewiß
Die Anklagebankgesellschaft Hier ein Schnauben, da ein Grinsen, dort eine kleine Entrüstung In Wannsee spielt er mit Landowsky Golf bei den Senioren So sieht Siegesgewißheit aus, auch ohne Victory-Zeichen. Klaus-Rüdiger Landowsky steht, im dunklen Anzug mit rotem Schlips, auf der Treppe von Saal 700 und lächelt. Ja,sagt er leise, es gehe ihm gut nach diesem ersten, kurzen Prozeßtag und: "Es wird gut ausgehen - mit einem Freispruch." Vielleicht ist Landowsky, 63, aber auch so gut gelaunt, weil er sie am Morgen noch einmal alle ausgetrickst hat: die Demonstranten vor dem Berliner Landgericht, die Kameramänner, die Fotografen, die Meute mit den Mikrofonen. Landowsky, selbst Anwalt, wählte den Eingang übers Parkhaus; er kennt die Schleichwege und die verschachtelten Gänge im Haus. Er selbst sitzt längst im Saal 700, fünfte Reihe, Mitte, als sich draußen die Menge bereitstellt, um auf den prominentesten Angeklagten im Prozeß um die Berliner Bankenaffäre zu warten. ... ... ... |
Katja Füssel | Der Tagesspiegel Nr. 18909 | 30.7.2005 | S. 3 | |
| Im Bankenskandal-Prozeß reden jetzt die Angeklagten | kf | Der Tagesspiegel Nr. 18913 | 3.8.2005 | S. 8 | ||||||||||||||||
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Aufklärung im Stundentakt
Bankenskandal-Prozeß wieder unterbrochen. |
kf | Der Tagesspiegel Nr. 18914 | 4.8.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft steigert kleinen Gewinn rasant
Vorsichtigere Kreditvergabe zeigt Wirkung Bankchef Vetter versichert: "Wir bleiben sehr vorsichtig" |
Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 18915 | 5.8.2005 | S. 15 | ||||||||||||||||
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Der Deal vom Presseball
Die Affäre um Sachsens Landesbank bringt Ministerpräsident Milbradt zunehmend in Schwierigkeiten Im Zentrum der Kritik steht derzeit Horst Metz, Mininster für Finanzen im Freistaat ... Es geht um ein krisengeschütteltes Unternehmen, die einzige ostdeutsche Landesbank. Und es geht um angeblich dubiose Versuche des Finanzministers, die angeschlagene Institution und seinen eigenen Ruf zu retten. Und es geht mittlerweile auch um das politische Schicksal von Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU), dem der 69jährige Metz (Finanzminister, CDU) eng verbunden ist. ... in der regionalen Presse über Mißmanagement, protzige Dienstwage und Vetternwirtschaft... Unter dem Druck der öffentlichen Meinung räumten im Februar (2005) zwei Bankvorstände ihre Posten - um sich mit honorigen Konditionen in die zweite Reihe zu begeben. Was blieb, war das Problem: die angeschlagene SachsenLB und massive finanzielle Forderungen des früheren Vorstandschefs der Mitteldeutschen Leasing (MDL), einer Tochtergesellschaft der SachsenLB. Jener Ludwig Hausbacher machte - inzwischen als geschäftsführender Gesellschafter der Industrie- und Immobilien-Leasing (IIL), die die MDL mitbegründet hatte - 140 Millionen Euro Schadenersatz für erlittene Wertverluste der SachsenLB-Tochter geltend. Der Landtag entschied, daß ein Untersuchungsausschuß die Misstände erhellen sollte. Der förderte durch Aussagen Hausbachers und seines Vertrauten Andreas Waldow zutage, daß angeblich Metz selbst - beim Landespresseball im April (2005) und zu nachmitternächtlicher Stunde - ein Vergleichsangebot gemacht habe: Mit 35 Millionen Euro habe Metz die Sache bereinigen und die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses verhindern wollen... ... ... ... Vermutlich empfände Milbradt eine Berufung nach Berlin, in ein Kabinett Merkel, als Rettung. |
Matthias Schlegel | Der Tagesspiegel Nr. 18917 | 7.8.2005 | S. 4 | ||||||||||||||||
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Verkauf der Bankgesellschaft Berlin gefährdet
Streit um den Namen "Sparkasse" / Bundesaufsichtsamt schränkt Gewinnverwendung ein |
dro/HB/dr | Der Tagesspiegel Nr. 18918 | 8.8.2005 | S. 15 | ||||||||||||||||
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Berlin Hyp wird im Westen stärker
Die Berlin Hyp, die zur Bankgesellschaft Berlin gehört,... So entfielen vom Neugeschäftsvolumen in Höhe von insgesamt 579 (Vorjahresvergleichswert 271) Millionen Euro rund 60 Prozent auf die alten Bundesländer, 31 Prozent auf Berlin und das Umland sowie etwa neun Prozent auf die anderen neuen Bundesländer. Noch zum Jahreswechsel 2004/05 hatten die alten Bundesländer nur einen Anteil von 50 Prozent am Neugeschäft... Bei den finanzierten Objekten liegt der Anteil der Büro- und Geschäftsbauten bei 34 Prozent, der der Wohnungsbauten bei 27 Prozent. Den Halbjahresüberschuß gibt de Bank für das erste Halbjahr mit 30,1 Millionen Euro an. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es 14,1 Millionen Euro. Auch das operative Ergebnis lag nach Risikovorsorge mit 36,4 Millionen Euro deutlich über dem Vergleichswert von 23,4 Millionen Euro. Die Risikovorsorge wurden von 52,6 auf 23,2 Millionen Euro zurückgefahren. Der Zinsüberschuß sank unter anderem wegen der Umstellung der Rechnungslegung von 112,7 auf 93 Millionen Euro. |
dr | Der Tagesspiegel Nr. 18921 | 11.8.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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Staatsanwälte ermitteln gegen Grottian
FU-Professor machte Anklageschrift im Bankenprozeß öffentlich. Das ist verboten |
kf | Der Tagesspiegel Nr. 18922 | 12.8.2005 | S. 8 | ||||||||||||||||
| Banken-Prozeß: Landowsky fühlt sich politisch verfolgt | Katja Füchsel | Der Tagesspiegel Nr. 18923 | 13.8.2005 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Ermittlungen gegen Professor wieder eingestellt
... gegen FU-Professor Peter Grottian wieder eingestellt. Der Gründer der "Initiative Berliner Bankenskandal" hatte am Tag des Prozesses gegen 13 Bankmanager vor dem Moabiter Kriminalgericht die Anklageschrift verteilt... Nach Angaben eines Sprechers haben zwei Oberlandesgerichts-Urteile festgelegt, daß das Verbot nur für die komplette Anklageschrift gilt. Die Anklage im Verfahren um den Bankenskandal umfaßt rund 700 Seiten. Grottian hatte Kopien des konkreten, 38seitigen Anklagesatzes verteilt... |
kf | Der Tagesspiegel Nr. 18923 | 13.8.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Bankmanager unter Betrugsverdacht
Allgemeine Hypothekenbank betroffen Neben Vorstandsmitgliedern ist auch der Berliner AHB-Vertreter angeklagt Das System flog auf, weil sich ein Kleinunternehmer selbst anzeigte ... Als der Kreditnehmer laut Staatsanwaltschaft in Insolvenz zu gehen drohte, soll ein ausgefeiltes System der Geldbeschaffung auf Kosten der Bank ausgetüftelt worden sein: Mit Rückflüssen aus überhöhten Rechnungen könnte der Bauunternehmer vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt worden sein... Deshalb hat Berlin nun eine neue Bankenaffäre. Sie betrifft die Allgemeine Hypothekenbank (AHB) mit Sitz in Frankfurt am Main, die heute als Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden (AHBR) firmiert... Ein Urteil wurde bereits gegen das kleinste Glied in der Kette... wegen Beihilfe zu Veruntreuung und Betrug zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Grund laut Strafbefehl: ... hatte "fingierte Rechnungen" gestellt und seinem Auftraggeber einen Teil des erhaltenen Geldes zurückgegeben. "Kickback" wird das in der Anklageschrift genannt... Das Geld aus den "Kickbacks" verwendete der beschuldigte Unternehmer nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dazu, offene Rechnungen seiner Firma bei Handwerkern, Gehältern von Angestellten - und Zinsen der Millionenkredite der AHB zu bezahlen. ... ... ... Der vermutete Schaden ist vergleichsweise klein im Vergleich zu den Problemen, die die Bank seit Jahren hat. Zum Jahresende 2004 mußten der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und einige Einzelgewerkschaften zusammen 383 Millionen Euro auf ein Treuhandkonto überweisen, um Finanzrisiken dieser Bank abzudecken. Denn die Gewerkschaften sind mit 50 Prozent und das BHW mit 39,8 Prozent die Hauptgesellschafter der schwächelnden Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden (AHBR), die früher AllgemeineHypothekenbank (AHB) hieß. |
Ralf Schönball | Der Tagesspiegel Nr. 18939 | 29.8.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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Bankenaffäre: Risiken steigen auf 7 Milliarden
Verkauf der Immobilienfonds soll Schaden mindern |
Ulrich Zawatke-Gerlach | Der Tagesspiegel Nr. 18942 | 1.9.2005 | S. 14 | ||||||||||||||||
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CDU zahlt Strafe für nicht verbuchte Spende
... ... Die Barspende Neulings an Landowsky und eine gleich hohe Spende des Aubis-Chefs Klaus Wienhold wurde 2001 öffentlich und löste den Berliner Spenden- und Bankenskandal aus. |
za | Der Tagesspiegel Nr. 18962 | 21.9.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Parlament unterstützt Rücklauf von Fonds der Bankgesellschaft
... In den Parlamentsfranktionen von SPD, Linkspartei und CDU zeichnete sich gestern eine Befürwortung des Konzepts ab, das den finanziellen Schaden aus den risikoreichen Immobiliengeschäften der Bankgesellschaft minimieren soll. SPD und PDS wollen im Parlament einen Antrag vorlegen, in dem das Rückkauf-Angebot zustimmend zur Kenntnis genommen wird. Der Senat soll aufgefordert werden, dem Abgeordnetenhaus über den Erfolg der Aktion zu berichten. Die CDU-Fraktion sei grundsätzlich bereit, den Antrag "trotz ordnungspolitischer Bedenken" zu unterstützen, sagte der CDU-Haushaltsexperte Alexander Kaczmarek. Die FDP lehnt das Senatskonzept ab, weil es zu viele offene Fragen gebe. Auch die Grünen werden wohl nicht zustimmen. |
za | Der Tagesspiegel Nr. 18969 | 28.9.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Land bietet für Bankenfonds zwei Milliarden Euro
Heute will das Abgeordnetenhaus dem Senatsangebot zustimmen / Die Anleger sollen 56 bis 80 Prozent ihres Geldes wiederbekommen |
Ulrich Zawatka-Gerlach | Der Tagesspiegel Nr. 18970 | 29.9.2005 | S. 12 | ||||||||||||||||
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Potsdamer Sparkasse bietet auch alleine für Berliner Bank
... Bankgesellschaft... |
rtr | Der Tagesspiegel Nr. 18970 | 29.9.2005 | S. 20 | ||||||||||||||||
| Abgeordnetenhaus unterstützt Rückkauf von Bankenfonds | za | Der Tagesspiegel Nr. 18971 | 30.9.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
| Bankgesellschaft: Land muß zahlen | za | Der Tagesspiegel Nr. 18989 | 19.10.2005 | S. 12 | ||||||||||||||||
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Untreue ohne Eigennutz
Urteil im Bankenskandal: Ex-LBB-Vorstand Jochem Zeelen muß 52.800 Euro Geldstrafe zahlen |
Kerstin Gehrke | Der Tagesspiegel Nr. 18995 | 25.10.2005 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Was darf das Volk begehren?
Verfassungsrichter entscheiden im November über Klage der Bankeninitiative Das Landesverfassungsgericht ... Es ging um die Frage, ob Bürger über die Auflösung der Bankgesellschaft entscheiden dürfen. Und über die Aufhebung der staatlichen Garantien für die teuren Immobiliengeschäfte des Bankenkonzerns (Risikoabschirmungsgesetz). Ein Volksbegehren zu diesen Forderungen war vom Senat im Februar 2004 nicht zugelassen worden. Die Initiative klagte dagegen, gestern wurde verhandelt, am 22. November (2005) will das Gericht ein Urteil fällen. ... Das Risikoabschirmungsgesetz, das vom Abgeordnetenhaus im April 2001 beschlossen wurde, sei nicht Bestandteil des öffentlichen Haushalts, "auch wenn es durchaus finanzwirksam ist", argumentierte der Staatsrechtler Albrecht Dehnhard. Außerdem müsse der Senat ein Insolvenzverfahren zur kontrollierten Abwicklung der Bankgesellschaft nicht scheuen. Es spare 6 bis 8 Milliarden Euro, denn nach Meinung der Initiative sind alle Garantieansprüche gegenüber dem Land Berlin rechtlich unwirksam. Das sahen die Vertreter des Landes ganz anders. Selbst wenn das Risikoabschirmungsgesetz aufgehoben würde, gilt die sogenannte Detailvereinbarung zwischen dem Bankenkonzern und dem Senat uneingeschränkt fort. In diesem unauflösbaren Vertrag ist geregelt, von welchen Immobilien- und Kreditrisiken die Bank unter welchen Umständen freigestellt wird - zulasten des Landeshaushalts. Das würde bedeuten, daß das Land bis zum 2032 schätzungsweise 4,5 bsi 7 Milliarden Euro zahlen müßte. Hinzu kämen, wenn die Bankgesellschaft in die Insolvenz geschickt würde, Forderungen des Hauptgläubigers Landesbank (LBB) in zweistelliger Milliardenhöhe. Außerdem müßte das Land als Gewährträger die Einlagen der Kunden der Berliner Bank sichern. Das kostet weitere 1,5 Milliarden Euro... ... Die Innenverwaltung des Senats stellte sich gestern auf den Standpunkt, daß die "haushaltspolitischen Grund- und Leitentscheidungen", also das Budgetrecht des Parlaments, grundsätzlich Vorrang haben. In der bundesweiten Rechtsprechung ist das nicht mehr unumstritten. ... |
Ulrich Zawatka-Gerlach | Der Tagesspiegel Nr. 18997 | 27.10.2005 | S. 12 | ||||||||||||||||
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Sparkassen streiten über Berliner Bank
Schwierige Privatisierung der Bankgesellschaft |
fmd (HB) | Der Tagesspiegel Nr. 19003 | 2.11.2005 | S. 21 | ||||||||||||||||
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Volksbank will trotz Kritik für Berliner Bank bieten
Institutschef Karl Kauermann: Kauf könnte für den gesamten Genossenschaftssektor sinnvoll sein Die Berliner Volksbank hat sich am Mittwoch (2.11.2005) gegen Spekulationen gewehrt, das Lager der Genossenschaftsbanken (BVR) könne einen Alleingang des Instituts beim Bieterverfahren um die Berliner Bank nicht unterstützen... Die Berliner Volksbank, die vor wenigen Jahren nur durch die Unterstützung des BVR aus einer schweren Schieflage gerettet wurde,... Die Bankgesellschaft Berlin muß sich aufgrund von EU-Auflagen von der Berliner Bank trennen... Die Volksbank sieht für sich nun drei Varianten: einen Alleingang, ein Konsortium mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) oder eine Kooperation mit Finanzinvestoren... ... Zum BVR gehören auch die Versicherungsgesellschaft R+V, die Fondsgesellschaft Union Investment sowie die Bausparkasse Schwäbisch Hall... |
hop | Der Tagesspiegel Nr. 19004 | 3.11.2005 | S. 18 | ||||||||||||||||
| Verkauf der Berliner Bank beginnt | hop | Der Tagesspiegel Nr. 19012 | 11.11.2005 | S. 17 |
"Aus Berlin können wir etwas machen"
WestLB-Chef Fischer sieht den Kauf der Bankgesellschaft Berlin als Prüfstein für die Sparkassen der Finanzgruppe |
Moritz Döbler | Der Tagesspiegel Nr. 19015 | 14.11.2005 | S. 16 |
Bank kauft Risikofonds zurück
Zeichner für Immobilien-Projekte erhalten Angebot |
za | Der Tagesspiegel Nr. 19016 | 15.11.2005 | S. 9 |
Bankgesellschaft übertrifft sich selbst
Berliner Institut erreicht Jahresziel vorzeitig und erhöht die Gewinnprognose / Arbeitsplatzabbau beendet |
Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 19016 | 15.11.2005 | S. 16 |
Bankenprozeß: Vom Gutachter sehen sich alle Seiten bestätigt
Anklage und Verteidigung legen Zeugenaussage jeweils zu ihren Gunsten aus / Leere Zuschauerbänke bei Landowsky und seinen Kollegen von der Berlin Hyp |
Katja Füchsel | Der Tagesspiegel Nr. 19018 | 17.11.2005 | S. 15 | Ost-Sparkassen unterstützen Potsdamer Pläne für Berliner Bank | rtr | Der Tagesspiegel Nr. 19018 | 17.11.2005 | S. 19 |
| Commerzbank umwirbt Berliner Bank | rtr/ro | Der Tagesspiegel Nr. 19019 | 18.11.2005 | S. 19 | ||||||||||||||||
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Berlin übernimmt Immobilienrisiken
Bankgesellschaft soll rund 90 Millionen für künftige Verluste ihrer Firmen bezahlen |
Ralf Schönball / Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 19020 | 19.11.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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Die Zahlen müssen jährlich frisch sein
Richter stärken Opposition in Sachen Etat-Kontrolle und lehnen Volksbegehren gegen Bankgesellschaft ab |
Werner van Bebber | Der Tagesspiegel Nr. 19024 | 23.11.2005 | S. 10 | ||||||||||||||||
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BANKGESELLSCHAFT BERLIN
Rückkaufangebot an Investoren |
rtr | Der Tagesspiegel Nr. 19024 | 23.11.2005 | S. 19 | ||||||||||||||||
| Nordbank prüft Kauf der Berliner Bank | fmd (HB) | Der Tagesspiegel Nr. 19025 | 24.11.2005 | S. 18 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft taxiert sich selbst
Mindestens zwei Milliarden Euro bringt der Verkauf dem Land Berlin, verspricht Vorstandschef Vetter |
Moritz Döbler / Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 19033 | 2.12.2005 | S. 23 | ||||||||||||||||
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Skandal kostet Bankgesellschaft erneut Millionen
Töchter des landeseigenen Kreditinstituts zahlen 3,5 Millionen Euro an frühere Firma einer "Schlüsselfigur der Bankenaffäre" |
Ralf Schönball | Der Tagesspiegel Nr. 19039 | 8.12.2005 | S. 9 | ||||||||||||||||
| Flowers findet Berliner Bank interessant | rtr | Der Tagesspiegel Nr. 19039 | 8.12.2005 | S. 17 | ||||||||||||||||
| Letzte Anklage im Bankenskandal noch in diesem Jahr | ball | Der Tagesspiegel Nr. 19041 | 10.12.2005 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Großes Interessa an Berliner Bank
Erste Frist beim Verkauf ist abgelaufen |
dr | Der Tagesspiegel Nr. 19041 | 10.12.2005 | S. 17 | ||||||||||||||||
| Mittelbrandenburgische Sparkasse darf für Berliner Bank bieten | fmd/HB | Der Tagesspiegel Nr. 19059 | 30.12.2005 | S. 16 | ||||||||||||||||
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"Ich kann mich daran nicht erinnern"
Bankenskandal: Zeugin bestätigte die Vorwürfe im Prozeß nur zum Teil ... ... Die einstigen Manager der Berlin Hyp, darunter der ehemalige Bankvorstand und CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky, sollen für die Vergabe von unzureichend gesicherten Millionen-Krediten an die Berliner Immobiliengruppe Aubis verantwortlich sein. Die umstrittenen Kredite und eine zeitnahe Barspende der beiden Aubis-Geschäftsführer an die CDU hatten im Jahre 2001 die Bankenkrise ausgelöst. ... In den Akten steht: Sie sei als Kreditsachbearbeiterin von dem Angeklagten Hans-Dieter K., damals Abteilungsleiter der Berlin Hyp, angewiesen worden, vor einer Innenrevision Akten zum Aubis-Engagement "zu bereinigen, damit nichts Negatives zu finden ist." Drei Jahre war die Kreditsachbearbeiterin mit Aubis-Projekten beschäftigt. Nachdem sie die Finanzierung für Görlitz als "zu riskant" eingeschätzt und den Kreditbeschluß nicht unterschrieben habe, sei sie mit anderen Dingen betraut worden... |
Kerstin Gehrke | Der Tagesspiegel Nr. 19071 | 12.1.2006 | S. 10 | ||||||||||||||||
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Letzter Aufruf Berliner Bank
Der Kreis der Interessenten ist kleiner geworden ... Bankgesellschaft ... Die Commerzbank, die HSH Nordbank und die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam haben mehrfach erklärt, ein so genanntes indikatives Angebot für die Berliner Bank abgeben zu wollen. Weiter im Gespräch sind die Berliner Volksbank und die Hypo-Vereinsbank, die allerdings keine offizielle Bestätigung gegeben haben. Die Postbank hat sich dagegen nach eigenen Angaben zurückgezogen. ... internationale Größen ... fehlen... In ihrem Beschluß zur Entflechtung der Bankgesellschaft hatte die EU-Kommission in Brüssel festgelegt, daß der Erwerber der Berliner Bank nicht für die Bankgesellschaft bieten darf. Die Bankgesellschaft, zu der die Sparkasse gehört, ist aber insbesondere für internationale Bieter das interessantere Objekt. Einzig dem US-Finanzinvestor Christopher Flowers mit seiner niederländischen Handelsbank NIB Capital wird noch zugetraut, daß er in letzter Minute auf den Zug aufspringt. ... Kaufpreis ... Geheimnis ... soll zwischen 300 und 400 Millionen Euro liegen... Die Berliner Bank zählt derzeit rund 318.000 Privat- und rund 14.000 Firmenkunden und kommt in Berlin auf einen Marktanteil von rund sieben Prozent. Mit insgesamt rund 1200 Beschäftigten hat das Institut im vergangenen Jahr deutlich mehr als 30 Millionen Euro verdient... In den Büchern der Bankgesellschaft steht die Berliner Bank noch mit einem Euro. Der Verkauf wird also in jedem Fall ein gutes Geschäft... In einem anderen Fall muß die Bankgesellschaft zuzahlen. Nach ... Verhandlungen gibt die Bankgesellschaft ihre Töchter für das Geschäft mit Immobilienfonds gemäß Sanierungsauflagen der EU an das Land Berlin ab. Die 37 Gesellschaften werden zum symbolischen Preis von einem Euro übernommen, teilte das Land mit. Für laufende Kosten bis zur geplanten Abwicklung der Töchter bringt die Bankgesellschaft 86,5 Millionen Euro ein. Neue Belastungen entstünden dadurch aber nicht, da schon im Abschluß 2003 Rückstellungen gebildet worden seien, teilte der Konzern mit. Die zum Jahreswechsel vereinbarte Übernahme von IBV, IBG, Bavaria und anderen Gesellschaften soll bis Juli dieses Jahres abgeschlossen sein... |
Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 19072 | 13.1.2006 | S. 18 | ||||||||||||||||
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Landesbank will bei Tempodrom-Bericht mitreden
Untersuchungsausschuß zieht Bilanz der Affäre / Politiker werfen Bankgesellschaft Einflußnahme vor Wegen ihrer Rolle in der Tempodrom-Affäre hat die Landesbank Berlin viel Kritik eingesteckt. Die Mitglieder des parlamentarischen Untersuchungsausschusses warfen der Bank vor, die Finanzierung und den Bau des am Ende völig überteuerten Kulturhauses nicht kritisch genug geprüft zu haben. Jetzt versucht die Landesbank, die zu 81 Prozent dem Land Berlin gehört, nach Darstellung des Ausschusses auf den Abschlußbericht der Affäre mehr Einfluß zu nehmen, als ihr nach Meinung der Politiker zusteht. Ein Anwaltsbüro hat im Namen der Bank von den Parlamentariern gefordert, den fast fertigen Abschlußbericht samt politischer Bewertung einsehen und dazu Stellung nehmen zu dürfen - und zwar bevor er vom Parlament verabschiedet und im Frühling öffentlich vorgestellt werden soll. Das berichteten Mitglieder des Untersuchungsausschusses. ... Wie der Ausschußvorsitzende Michael Braun (CDU) sagte, habe die Bank alle Protokolle von für sie relevanten Anhörungen von Bankmitarbeitern und anderen Zeugen bekommen, um zu prüfen, ob die Vorgänge ums Tempodrom sachlich korrekt dargestellt wurden. In die politische Beurteilung der Affäre und der Rolle der Landesbank würden sich die Abgeordneten aber nicht reinreden lassen... "Der Landesbank und auch der Investitionsbank IBB sind beim Tempodrom erhebliche Versäumnisse vorzuwerfen - und jetzt will man auf unsere Beurteilung Einfluß nehmen."... Die Landesbank wies die Darstellung der Politiker zurück. "In der politischen Bewertung ist der Ausschuß völlig frei",sagt Constanze Stempel, Sprecherin der Bankgesellschaft. "Wir wollen darauf keinen Einfluß nehmen. Allerdings sei die Bank aus Gründen des Datenschutzes verpflichtet, "vor der Veröffentlichung des Berichts zu überprüfen, ob ein vertraulicher Umgang mit sensiblen Kundendaten hinreichend eingehalten wurde." Der rund 33 Millionen Euro teure Tempodrom-Bau am Anhalter Bahnhof war 2001 größtenteils mit öffentlichen Geldern gebaut worden, die Landesbank Berlin steuerte einen Kredit von 12,7 Millionen Euro bei. Für 80 Prozent der Summe übernahm das Land die Bürgschaft, nach der Insolvenz der Bauherren ist offen, ob das Land sein Geld je zurückbekommt. ... |
Lars von Törne | Der Tagesspiegel Nr. 19073 | 14.1.2006 | S. 8 | ||||||||||||||||
| Hypo-Vereinsbank will Berliner Bank | hej | Der Tagesspiegel Nr. 19075 | 16.1.2006 | S. 17 | ||||||||||||||||
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Ungeprüft finanziert
Aubis-Prozeß: Ehemaliger Bankrevisor kritisiert unsaubere Kreditvergabe an Wienhold und Neuling |
Kerstin Gehrke | Der Tagesspiegel Nr. 19080 | 21.1.2006 | S. 13 | ||||||||||||||||
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Ein Gebot für die Berliner Bank
HSH Nordbank und Haspa bilden Konsortium Die Hamburger Sparkasse (Haspa) und die HSH Nordbank haben ein gemeinsames Angebot zur Übernahme der zum Verkauf stehenden Berliner Bank abgegeben... Die aus den Landesbanken Schleswig-Holstein und Hamburg fusionierte HSH Nordbank ... ... ... ... |
Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 19093 | 3.2.2006 | S. 19 | ||||||||||||||||
| Sparkassenverband plant Offerte für Bankgesellschaft | rtr | Der Tagesspiegel Nr. 19095 | 5.2.2006 | S. 24 | ||||||||||||||||
| Vetter bleibt länger Chef der Bankgesellschaft | rtr/ball | Der Tagesspiegel Nr. 19098 | 8.2.2006 | S. 19 | ||||||||||||||||
| Bankgesellschaft verdoppelt Gewinn | mod | Der Tagesspiegel Nr. 19099 | 9.2.2006 | S. 1 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft übertrifft eigene Ziele
Vorstandschef Vetter sieht weiteres Wachstum 2006 / Die Kritik an seinem Vertrag weist er zurück |
Moritz Döbler | Der Tagesspiegel Nr. 19099 | 9.2.2006 | S. 19 | ||||||||||||||||
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Berliner Börse beschwert sich über die Sparkasse
Die Börse bietet günstige Fonds an - doch die Bankgesellschaft-Tochter verlangt hohe Gebühren |
Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 19103 | 13.2.2006 | S. 18 | ||||||||||||||||
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Ex-Bankchef Rupf verteidigt Aubis-Kredite
Die Vergabe sei "wohl überlegt" gewesen |
Kerstin Gehrke | Der Tagesspiegel Nr. 19108 | 18.2.2006 | S. 13 | ||||||||||||||||
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Ausstellung über Bankenskandal
... Die Ausstellung "Der Bankenskandal und die Jahrhundertschuldenflut Berlin" der Initiative Bankenskandal soll im Rathaus Zehlendorf gezeigt werden. |
N.N. | Berliner Woche | 22.2.2006 | S. 3 | ||||||||||||||||
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HSH NORDBANK. Kein Interesse an Berliner Bank
... Die Landesbank Hamburg und Schleswig-Holstein hatte gemeinsam mit der Hamburger Sparkasse Haspa eine Offerte für die Berliner Bank, eine Tochter der Bankgesellschaft, abgegeben. Damit sei auch das Angebot der Haspa hinfällig. Am Bieterprozeß nehmen noch sieben Parteien teil, darunter sind noch die Commerzbank und die Hypo-Vereinsbank. |
rtr | Der Tagesspiegel Nr. 19119 | 1.3.2006 | S. 18 | ||||||||||||||||
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Berliner Bank ist begehrt
Noch sieben Bieter für die Bankgesellschaft-Tochter Die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) in Potsdam ist einer der sieben übrig gebliebenen Bieter... Für die Tochter der Bankgesellschaft Berlin steht die Kreditwirtschaft Schlange. Der Preis soll sich dem Vernehmen nach zwischen 400 Millionen Euro und 500 Millionen Euro bewegen... Anfangs hatten sich 22 Interessenten für die Berliner Bank gemeldet... ... Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Milliarden Euro ist die MBS die drittgrößte Sparkasse in den ostdeutschen Ländern. |
fmd/HB | Der Tagesspiegel Nr. 19121 | 3.3.2006 | S. 21 | ||||||||||||||||
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Bankgesellschaft-Fonds: 11.270 Anteile zurückgekauft
Das Angebot des Senats, die umstrittenen Immobilienfonds der Bankgesellschaft Berlin zurückzukaufen, hat bisher jeder fünfte Anleger angenommen. 11.270 Verträge mit einem Zeichnungskapital von 495 Millionen Euro wurden bis zum vergangenen Freitag rückabgewickelt... ... Seit 22. November 2005 waren mehr als 50.000 Zeichner von 15 geschlossenen Immobilienfonds angeschrieben worden. Das Angebot: Rückkauf der Anteile zum Preis von 52 bis 80 Prozent des ursprünglich eingezahlten Kapitals. Dafür stehen im Landeshaushalt 1,8 Milliarden Euro zur Verfügung. Die finanziellen Risiken des Berliner Bankenskandals sollen auf diese Weise niedrig gehalten werden. ... ... |
za | Der Tagesspiegel Nr. 19125 | 7.3.2006 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Urteil gegen ehemalige Landesbank-Vorstände rechtskräftig
... Urteil wegen Bilanzfälschung rechtskräftig. Die Angeklagten hatten in den Jahresabschlüssen der LBB 1997 bis 1999 Haftungsrisiken über 7,7 Milliarden Euro bewußt verheimlicht... |
ddp | Der Tagesspiegel Nr. 19135 | 17.3.2006 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Prozeß gegen Aubis-Chef eingestellt
Klaus Wienhold ist nicht verhandlungsfähig |
Katja Füchsel | Der Tagesspiegel Nr. 19135 | 17.3.2006 | S. 15 | ||||||||||||||||
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Verband hilft Volksbank bei Übernahme der Berliner Bank
Die Deutsche Volks- und Raiffeisenbanken wollen die Berliner Volksbank bei der geplanten Übernahme der Berliner Bank finanziell unterstützen... ... ... ... |
Sebastian Bickerich | Der Tagesspiegel Nr. 19139 | 21.3.2006 | S. 17 | ||||||||||||||||
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Sparkassen wollen kämpfen
Verband ist gegen den Verkauf der Berliner Geldinstitute an private Käufer / Ertragslage 2005 verbessert |
Rolf Obertreis | Der Tagesspiegel Nr. 19141 | 23.3.2006 | S. 19 | ||||||||||||||||
| Unicredito betont Interesse an Berliner Bank | dpa | Der Tagesspiegel Nr. 19148 | 30.3.2006 | S. 21 | ||||||||||||||||
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Berlin Hyp verdient nach Sanierung mehr
Hälfte des Geschäfts mit Neukunden - Immobilien in Deutschland sind bei Investoren gefragt ... ... ... ... Durchschnittlich beschäftigte die Berlin Hyp im vergangenen Jahr 416 (Vorjahr 440) Mitarbeiter. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Berlin Hyp ihren Jahresüberschuß um 48 Prozent auf 37,7 Millionen Euro steigern. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge kletterte um 26,5 Prozent auf 57,7 Millionen Euro, die Risikovorsorge ging um 21,7 Prozent auf 88,3 Millionen Euro zurück. |
Daniel Rhee-Piening | Der Tagesspiegel Nr. 19149 | 31.3.2006 | S. 19 | ||||||||||||||||
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Berlin kann auf eine Dividende hoffen
Bankgesellschaft schafft die Voraussetzungen |
dr | Der Tagesspiegel Nr. 19150 | 1.4.2006 | S. 15 | ||||||||||||||||
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SCHAUPLATZ BERLIN. In der Hauptstadt wird über den deutschen Bankenmarkt entschieden - Die EU hat ein Wort mitzureden
Generalprobe am Alexanderplatz Der Verkauf der Berliner Bank steht an, doch es geht um mehr: die Bankgesellschaft und die Zukunft der Sparkassen Graphik: Berliner Sparkasse: 1,6 Millionen Kunden / 184 Filialen / ca. 6000 Mitarbeiter Berliner Bank: 334.000 Kunden / 60 Filialen / 1200 Mitarbeiter |
Daniel Rhee-Piening und Cordula Eubel | Der Tagesspiegel Nr. 19151 | 2.4.2006 | S. 22 | ||||||||||||||||
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Ein Angebot, das begehrlich macht
... Bieter-Liste ... Berliner Volksbank / Mittelbrandenburgische Sparkasse / Deutsche Bank / Commerzbank / HVB/Unicredito / US-Investoren |
dr | Der Tagesspiegel Nr. 19151 | 2.4.2006 | S. 22 | ||||||||||||||||
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Die Säulen wanken
Was Privatbanken, Genossenschaften und Sparkassen trennt Die Privatisierung der Bankgesellschaft Berlin könnte die Fundamente des deutschen Bankenmarktes ins Wanken bringen. Denn mit dem Verkauf des Instituts (einschließlich der Sparkasse) an einen privaten Investor könnte die historisch gewachsene Trennung von Privatbanken, Genossenschaftsbanken und dem öffentlich-rechtlichen Sektor mit Sparkassen und Landesbanken aufgeweicht werden. Dieses so genannte Drei-Säulen-Modell ist seit Jahren Gegenstand heftiger Debatten über die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Deutschland. Die privaten Banken fühlen sich durch die gesetzlich fixierte Struktur benachteiligt, weil sie keine Sparkasse kaufen dürfen. Ein Ärgernis für die Großbanken, weil die Sparkassen miet einem Marktanteil von 60 Prozent eine starke Stellung haben - vor allem im Geschäft mit Mittelständlern und Privatkunden. Die Sparkassen verweisen auf den öffentlichen Auftrag, in den Regionen präsent zu sein und mit einem flächendeckenden Filialnetz ihre Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen - und den Bankenmarkt zu stabilisieren. Gewinne dürften sie nur erzielen, um ihr Eigenkapital zu stärken und das eigene Wachstum zu finanzieren. ... |
mot | Der Tagesspiegel Nr. 19151 | 2.4.2006 | S. 22 | ||||||||||||||||
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CHRONIK. Auferstanden aus Ruinen
Anfang 1994: Die Bankgesellschaft entsteht als Zusammenschluß mehrerer im Landesbesitz befindlicher Kreditinstitute. Größter Aktionär ist Berlin mit 56,6 Prozent. 18,4 Prozent der Aktien hält die Norddeutsche Landesbank, zehn Prozent die Gothaer Versicherung. ... ... ... Juni 2003: Vetter verkauft die Allbank an den US-Konzern General Electric. ... August 2004: Die Förderbank IBB wird ausgelagert. Mai 2005: Die Weberbank geht an die WestLB. Die Bankgesellschaft Berlin, verkündet Vetter, sei "fast wieder eine normale Bank". |
SB | Der Tagesspiegel Nr. 19151 | 2.4.2006 | S. 22 | ||||||||||||||||
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Ausstellung im Rathaus Zehlendorf über Bankenskandal
... Die Schau war bereits in der Urania und in mehreren Bezirken zu sehen. |
ddp | Der Tagesspiegel | 19.4.2006 | S. 7 | ||||||||||||||||
| Bankgesellschaft entscheidet Mitte Mai über Bieter für Berliner Bank | rtr | Der Tagesspiegel Nr. 19168 | 21.4.2006 | S. 18 | ||||||||||||||||
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Geschichte des Bankenskandals
... Jetzt ist dazu die Ausstellung "Der Bankenskandal und die Jahrhundertschuldenflut Berlins - Nur ehrliche Aufklärung macht Berlin wieder zukunftsfähig" zu sehen. Auf 32 großen, farbigen, freistehenden Schautafeln wird die mißratene Landesbeteiligung an der Bankgesellschaft Berlin und deren risikoreiche, spekulative Geschäftspolitik im Immobiliengeschäft übersichtlich dargestellt - inklusive der Namen der Verantwortlichen und Profiteure. Zusammengetragen haben das Ganze die "Initiative Bürger gegen den Bankenskandal", die "Initiative Berliner Bankenskandal" und der "Steuerzahlerbund Berlin". ... Die akribisch recherchierten Details beschreiben den Zeitraum bis März 2005. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es bei Professor Rolf Kreibich (Initiative Bürger gegen den Bankenskandal), Tel.: 030 / 803 08 80 oder bei Hans-Jürgen Lindemann (Initiative Berliner Bankenskandal), Tel.: 0171 / 818 26 07 |
ahr | Berliner Woche | 26.4.2006 | S. 6 | ||||||||||||||||
| Weitere Anklagen in der Berliner Bankenaffäre | ball | Der Tagesspiegel Nr. 19175 | 28.4.2006 | S. 12 | ||||||||||||||||
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Aus einem Schicksalsroman
Fast sorglos: Der Berliner Bankenskandal hat weniger Schaden angerichtet als erwartet ... Wäre der landeseigene Konzern damals in Insolvenz gegangen, hätte die öffentliche Hand für einen Schaden von 21,6 Milliarden Euro einstehen müssen... Aber nach 2001 geschah ein kleines Wunder. Aus der bösen Bankgesellschaft ist ein gutes Kreditinstitut geworden, das der Berliner Senat im nächsten Jahr für mindestens drei Milliarden Euro verkaufen will. Und es kann gelingen, den materiellen Schaden für den Landeshaushalt zu minimieren, daß die Steuerzahler am Ende nicht draufzahlen müssen. Trotzdem wird jetzt ein zweites großes Strafverfahren gegen frühere Bankmanager vorbereitet. ... Um jene tausende Schrottimmobilien, die in riesige Fonds geschoben und dann bundesweit verscherbelt wurden. Versehen mit Rund-um-sorglos-Garantien, für die das Land Berlin noch 2032 haften muß. Juristisch gesehen geht es um einen besonders spektakulären Fall von Wirtschaftskriminalität, der allerdings schwer zu ahnden ist. Das liegt am deutschen Strafrecht, das wirtschaftliches Handeln schützt... ... Aus dem Geschäft sind sie alle, die Landowskys, Rupfs und Schoeps'... Sie haben nicht nur eine große Bank, sondern das Land Berlin an den Rand des Abgrunds gebracht. Das mag straf- und zivilrechtlich nicht zu sanktionieren sein, aber politisch und moralisch. ... Ein Volksbegehren zum Bankenskandal kam nicht zustande, weil deren Urheber versuchten, ihre berechtigte moralische Empörung und ihren verletzten Gerechtigkeitssinn in verantwortungslose Forderungen zu gießen. Sie wollten die böse Bank zwangsweise pleite gehen lassen... Der große Verlierer der Affäre ist zweifellos die Union. Bis heute. Zwar hat sich die Berliner CDU von jenen Parteifreunden, die mit dubiosen Immobiliengeschäften der Bank verwoben waren, längst getrennt. Aber damit hat sie auch die Regierungsmacht verloren... |
Ulrich Zawatka-Gerlach | Der Tagesspiegel Nr. 19176 | 29.4.2006 | S. 8 | ||||||||||||||||
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BANKENSKANDAL. Manager vor Gericht
Staatsanwälte klagen Banker wegen Sorglos-Fonds an Ermittler werfen Ex-Topmanagern Untreue vor / Landgericht entscheidet über Zulassung der Klage |
Ralf Schönball | Der Tagesspiegel Nr. 19176 | 29.4.2006 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Prozeß um Bankenskandal: Ehemaliger Manager sitzt in Haft
... Einer der 13 Manager, die sich im Prozeß um den Berliner Bankenskandal vor dem Berliner Landgericht verantworten müssen, sitzt im Gefängnis. Gegen Klaus-Dieter K., ehemaliger Leiter der Kreditabteilung der Berlin Hyp, sei nach unentschuldigtem Fehlen im Prozeß Haftbefehl erlassen worden... |
K.G. | Der Tagesspiegel Nr. 19182 | 6.5.2006 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Bankenaffäre gilt als aufgeklärt
Untersuchungsausschuß einig über Schlußbericht ... Jetzt wird das knapp 1000 Seiten starke Dokument um unterschiedliche politische Bewertungen der Parteien ergänzt und dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses vorgelegt. Im Juni soll es der Öffentlichkeit vorgestellt und im Parlament diskutiert werden. Der Abschlußbericht wurde verabschiedet mit den Stimmen von SPD, Linkspartei/PDS, Grünen und FDP. Die CDU enthielt sich... Es ging unter anderem um das Fehlverhalten von Abgeordneten, um die Anhäufung eines enormen Schuldenberges, um die Kreditvergabe an die Aubis-Gruppe, eine Parteispende an die CDU sowie um umstrittene Immobilienfonds. Die juristische Aufarbeitung dauert weiter an. ... |
lvt | Der Tagesspiegel Nr. 19183 | 7.5.2006 | S. 9 | ||||||||||||||||
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Letzte Runde im Kampf um Berliner Bank
Offenbar nur noch drei Bieter im Rennen Die Deutsche Bank, die Mittelbrandenburgische Sparkasse und die Berliner Volksbank sind offenbar in die letzte Bieterrunde um die Berliner Bank eingezogen... ... Ursprünglich hatten 22 Investoren ihr Interesse an der Berliner Bank bekundet. Sieben von ihnen wurde der Einblick in die Daten der Bank gewährt. Dazu sollen neben Deutscher Bank, MBS und Volksbank auch die Commerzbank und die Hypo-Vereinsbank (HVB) gehört haben. In der nächsten Verhandlungsrunde dürften neben dem Preis auch Bestandsgarantien für Filialen und Personal Themen sein. Bis zum 1. Oktober (2006) muß der Kaufvertrag unterzeichnet sein. Das hatte die EU-Kommission zur Auflage gemacht, nachdem das Land Berlin die Bankgesellschaft 2001 mit milliardenschweren Beihilfen vor dem Zusammenbruch gerettet hatte. Als Preis für die Berliner Bank mit ihren 1200 Mitarbeitern waren zuletzt 400 Millionen Euro genannt worden. |
stek / mot/ro | Der Tagesspiegel Nr. 19196 | 20.5.2006 | S. 15 | ||||||||||||||||
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Ausstellung zum Bankenskandal
... Die Ausstellung "Der Bankenskandal und die Jahrhundertschuldenflut Berlins - Nur ehrliche Aufklärung macht Berlin wieder zukunftsfähig" ... bis 26. Juni (2006) in den benachbarten Berufsschulen Ernst Litfaß und Emil Fischer, Cyclopstr. 1-3... |
Tsp | Der Tagesspiegel | 6.6.2006 | S. 14 | ||||||||||||||||
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Grottian im Visier van V-Leuten?
Der Berliner Wissenschaftler und Mitbegründer des Sozialforums Peter Grottian soll seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet worden sein... Bericht, den das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner kommenden Ausgabe veröffentlichen wird. Demnach sammelt die Behörde Informationen über Aktivitäten Grottians und über linke Gruppen, die gegen den rot-roten Berliner Senat opponierten. Bundes- und Landesamt für Verfassungsschutz hätten den Professor und Mitstreiter des Sozialforums von V-Leuten ausspähen lassen. ... "Der Spiegel" schreibt, das Amt bestreite offiziell jede Überwachung, auch das Bundesamt wolle sich nicht äußern. Intern aber werde die umstrittene Operation damit gerechtfertigt, daß Autonome im Sozialforum "mitmischten" - was Grottian bestätigt. Es habe "diverse Protestaktionen gemeinsam mit Autonomen" gegeben. Er sehe aber keinen Grund, sich davon zu distanzieren, sagte Grottian. Zudem rechtfertige die Zusammenarbeit keine Observierung. Stattdessen sprach er von "blindwütigem Kontrollwahn" der Behörden und forderte Einsicht in die über ihn angefertigten Akten. Und "daß die Bespitzelung sofort eingestellt wird. Sofern das nicht schon geschehen ist." |
mne | Der Tagesspiegel Nr. 19216 | 11.6.2006 | S. 13 | ||||||||||||||||
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Studie rät zu deutschem Bankenmodell
Für Finanzinvestoren ist die Sache klar: Deutschland zählt zu viele Banken, und die sind ineffizient, nicht besonders profitabel und zu häufig in staatlicher Hand. Zeit für einen Umbau nach britischem Vorbild. Daß diese Sicht nicht im der Sinne der Kunden sein dürfte, schreibt ein britisch-deutsches Forscherteam in einer noch unveröffentlichten Studie, die dem Tagesspiegel vorliegt. Das deutsche System biete allen Bevölkerungsgruppen Zugang zu einfachsten Finanzdienstleistungen, schreibt Andy Mullineux, Wirtschaftsprofessor in Birmingham, und seine Heidelberger Kollegin Eva Terberger in der Studie. Vor allem öffentlich-rechtliche Anbieter kümmerten sich um die kleinsten und ärmsten Kunden, während diegroßen Geschäftsbanken - mit Ausnahme der Postbank - nur wenig Interesse zeigten. Anders in Großbritannien: "Fur die ärmsten und die geographisch abgelegensten Bürger bleibt der Zugang zum Zahlungssystem insgesamt ein Thema", heißt es in der von der Deutsch-Britischen Stiftung geförderten Studie. Kredite und Versicherungen seien für Bewohner ärmerer Regionen quasi nicht erhältlich. "Die Armen haben mit anderen Worten entweder wenig oder gar keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen oder können sie nur zu einem viel höheren Preis erwerben als die Reichen, zum Beispiel van Kredithaien oder anderen Kreditgebern unterhalb des Markts." Erst durch diesen Umstand seien die britischen Banken profitabler als ihre deutsche Konkurrenz... Ein Umbau des deutschen Systems nach britischem Vorbild werde Arbeitsplätze kosten... Die Autoren lehnen einen Verkauf von Sparkassen an private Banken daher ab.. ... |
Moritz Döbler | Der Tagesspiegel Nr. 19216 | 11.6.2006 | S. 22 |
Diese Seite ist Teil der Informationen zu: Zweite Initiative zum Berliner Bankenskandal
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